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OpenAI hat auf der Entwicklerkonferenz DevDay 2026 in San Francisco Dots vorgestellt: dauerhaft aktive KI-Agenten, die auf Basis des Modells GPT-6 Astra im Hintergrund Aufgaben für Nutzer erledigen. Sie sind über ChatGPT, Slack und Microsoft Teams erreichbar; SMS- bzw. iMessage- oder RCS-Unterstützung soll folgen. Dots sollen eigenständig recherchieren, Daten analysieren, Dokumente erstellen oder Software bauen und dabei Kontext aus verbundenen Apps beziehen. Vor heiklen Aktionen wie Software installieren oder Passwort ändern sollen sie ausdrücklich Zustimmung einholen; mit einem Custom-Rules-Werkzeug lassen sich Grenzen setzen. Der Start erfolgt für Abonnenten der Pro-Stufe von ChatGPT; zunächst lässt sich ein Dot steuern, später sollen mehrere gleichzeitig verwaltet werden können. OpenAI arbeitet mit Microsoft zusammen, um Dots in dessen Agent-365-Sicherheitskontrollen zu integrieren. Specialist Dots sollen bestimmte Aufgaben übernehmen und lassen sich mit Identitäten, Zugangsdaten und Werkzeugen ausstatten. Dots laufen auf einem eigenen Cloud-Rechner mit Browser und sollen sich über Erweiterungen mit mehr als 4.000 Apps verbinden. Sie treten als personalisierbare Figuren auf und sind damit ein Gegenstück zu Metas Assistent Muse, der ebenfalls als Figur erscheint. Nutzer können Dots per Text oder Sprachanruf beauftragen und zwischen Geräten wechseln, wobei der Kontext erhalten bleibt. Die Unterhaltung mit Dots verbraucht keine regulären ChatGPT-Limits, über Dots gestartete Aufgaben in Work und Codex werden aber normal angerechnet. Der erste Dot ist im Abo enthalten. Pro-Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich erhalten zum Start keinen Zugriff; für Business Premium gilt diese Beschränkung nicht. Für Enterprise, Edu und Healthcare startet Dots als Beta und muss vom Workspace-Administrator aktiviert werden. OpenAI räumt ein, dass Dots Fehler machen können, und rät, folgenreiche Ergebnisse zu prüfen. Bei Inaktivität sucht der Dot mit rein lesenden Werkzeugen nach Hilfsmöglichkeiten (proactive research). Gespeicherte Passwörter soll er nutzen können, ohne dass das Modell sie sieht. Der Zugriff auf lokale Dateien und den Browser des Rechners ist standardmäßig deaktiviert. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.