Ich habe schreckliche Spiele mit Googles KI-Spielwiese gemacht6 Quellen · 6 Artikel
Google hat mit Playground eine browserbasierte KI-Plattform gestartet, mit der Nutzer Spiele allein per Texteingabe erstellen können.
mehr anzeigen
Google hat mit Playground eine browserbasierte KI-Plattform gestartet, mit der Nutzer Spiele allein per Texteingabe erstellen können. Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Nutzer legen Genre, Mechanik, Spielablauf und Grafikstil fest und testen die Ergebnisse sofort. Fertige Spiele laufen auf Handy und Computer, lassen sich per Link teilen oder in einer öffentlichen Galerie veröffentlichen. Für manche Spiele sind Ranglisten vorgesehen. Playground ist kostenlos, Abonnenten von Google One erhalten höhere Nutzungslimits. Der Start erfolgt zunächst für Erwachsene in den USA, weitere Länder sollen folgen. Google und Unity kündigten zudem Unity Spark an, ein KI-Tool für professionelle Entwicklung mit Zugriff auf den Unity Asset Store. Die geschlossene Beta soll noch 2026 starten. Die Ankündigung folgt auf ähnliche KI-Spieletools von Meta, Roblox und anderen. Die Plattform stammt aus Google Labs und basiert laut Google auf den Modellen Gemini, Nano Banana und Lyria. Nutzer können von einem leeren Canvas starten, Beispielvorgaben anpassen oder eine Anleitung nutzen. Hochgeladene Bilder wandelt die KI in Spielobjekte im jeweiligen Kunststil um. Projekte bleiben privat, lassen sich per Link teilen oder in der Galerie veröffentlichen und dürfen auch danach weiter geändert werden. Veröffentlichte Spiele durchlaufen laut Google Sicherheitsprüfungen nach den Community-Richtlinien. Playground soll sich mit Unity Spark verbinden lassen, das den Unity-Motor für fortgeschrittene Mechaniken und 3D-Grafik nutzt. Die Plattform steckt in einer frühen Entwicklungsphase. Playground ist ab dem 7. Oktober 2026 im Web verfügbar. Nutzer können Physik, Regeln, Figuren und Umgebung auch per Spracheingabe ändern. Spiele lassen sich auch privat halten. Ein Google-Play-Games-Profil dient zum Bewerten, für Likes, Ranglisten und das Folgen von Erstellern. Eine Meldefunktion ergänzt die Sicherheitsprüfung. Der Zugang zum Erstellen hängt von der Google-One-Mitgliedschaft ab. Unity Spark soll Playground um Spielmechaniken, hochauflösende 3D-Darstellung und die Flexibilität der Unity-Laufzeitumgebung erweitern und eine direkte Anbindung an den Unity Asset Store bieten. Eine Warteliste für die geschlossene Beta ist auf der Unity-Website offen. Ein Starttermin außerhalb der USA ist nicht bekannt. Die Spiele lassen sich als Zip-Datei mit HTML-, JavaScript- und CSS-Dateien sowie Grafiken exportieren. Der Mehrspielermodus befindet sich in einer frühen Testphase. Unity Spark soll auch die gemeinsame Arbeit mehrerer Nutzer ermöglichen. Laut Unity-CEO Matt Bromberg spielen rund drei Milliarden Menschen monatlich Unity-Spiele, die meisten haben aber noch nie selbst eines entwickelt. Die Erstellung läuft über ein wöchentliches Token-System, das sich nach dem Abo-Tarif richtet. Nutzer ohne kostenpflichtiges Google-AI-Abo kommen zunächst auf eine Warteliste. Die Spiele lassen sich auch per Spracheingabe ändern. Ein Autor baute an einem Tag drei Spiele und beschreibt die Erstellung als einfach und dialogorientiert. Die Spiele auf der Plattform ähneln sich stark in Menüs, Musik und Stil.