Wochenrückblick

KW 29 · 2026

13.–19. Juli 2026

Die zurückliegende Woche im Überblick — geordnet danach, über wie viele Quellen ein Ereignis berichtet wurde. Jeder Eintrag fasst zusammen, worin die Quellen übereinstimmen, und verlinkt zur vollständigen Übersicht.

← Neuer
KW 29 · 2026
Älter →

Oben auf

Moonshots Kimi K3 schlägt Claude und GPT bei Frontend, bleibt bei komplexer Mathematik aber weit zurück

8 Quellen · 12 Artikel

Das chinesische KI-Unternehmen Moonshot AI hat das Modell Kimi K3 veröffentlicht.

mehr anzeigen

Das chinesische KI-Unternehmen Moonshot AI hat das Modell Kimi K3 veröffentlicht. Es handelt sich um ein Open-Weight-Modell mit 2,8 Billionen Parametern. Die Gewichte sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Das Modell hat ein Kontextfenster von einer Million Token und kann Bilder und Videos nativ verarbeiten. Die API-Preise liegen bei 3 Dollar pro Million eingehender Token und 15 Dollar für ausgehende Token. Das Modell ist das größte Open-Weight-Modell der Welt. In eigenen Benchmarks liegt es knapp hinter den geschlossenen Spitzenmodellen Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol. Unabhängige Überprüfungen der Leistungsangaben stehen noch aus. Die vollständigen Modellgewichte sollen am 27. Juli veröffentlicht werden. Das Modell basiert auf einer hybriden Aufmerksamkeitsarchitektur und einer MoE-Struktur mit 896 Experten, von denen pro Token nur 16 aktiv sind. In einem Benchmark für die Suche nach schwer zugänglichen Webinformationen (BrowseComp) erreichte K3 laut Moonshot 91,2 Punkte. Die Veröffentlichung erfolgte kurz vor der Welt-KI-Konferenz 2026 in Shanghai. Das Unternehmen wird mit 31,5 Milliarden US-Dollar bewertet und bereitet einen Börsengang in Hongkong vor. Das Modell kann ganze Entwicklungsprojekte mit geringer menschlicher Aufsicht bearbeiten. Die API ist mit dem OpenAI SDK kompatibel. In einer Demonstration entwarf das Modell autonom über 48 Stunden einen funktionsfähigen Chip. Das Unternehmen hatte im Mai zwei Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar eingesammelt. In der Rangliste Frontend Code Arena belegt Kimi K3 mit 1.679 Punkten den ersten Platz, vor Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol xHigh. Die Rangliste gilt als vorläufiges Ergebnis. Der Vorgänger Kimi K2.6 lag auf Platz 18.

Thinking Machines stellt sein erstes KI-Modell „Inkling“ vor

8 Quellen · 8 Artikel

Thinking Machines Lab, das KI-Startup der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, hat am 15. Juli 2026 sein erstes Open-Weight-Modell namens Inkling veröffentlicht.

mehr anzeigen

Thinking Machines Lab, das KI-Startup der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, hat am 15. Juli 2026 sein erstes Open-Weight-Modell namens Inkling veröffentlicht. Inkling ist ein Mixture-of-Experts-System mit 975 Milliarden Parametern, von denen für eine Aufgabe etwa 41 Milliarden aktiv sind. Das Modell wurde auf 45 Billionen Token aus Text, Bild, Audio und Video trainiert und verarbeitet alle vier Modalitäten, gibt aber nur Text aus. Es ist ein reiner Decoder und nutzt eine relative Positionskodierung, eine hybride Aufmerksamkeit sowie eine kurze 1D-Faltung. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen gibt an, Inkling sei nicht das leistungsfähigste verfügbare Modell, sondern ziele auf ausgewogene Leistung und Anpassbarkeit. Das Geschäftsmodell basiert nicht auf einem Chatbot, sondern auf der Plattform Tinker zur Modellanpassung. Das Modell unterstützt ein Kontextfenster von bis zu einer Million Token. Entwickler können das Reasoning-Budget programmatisch anpassen, um Kosten und Leistung zu steuern. Die Gewichte sind unter der Apache-2.0-Lizenz auf Hugging Face veröffentlicht. Für das anfängliche Training mit synthetischen Daten wurde unter anderem das chinesische KI-Modell Kimi K2.5 von Moonshot AI verwendet. Eine leichtere Version namens Inkling-Small mit 27,6 Milliarden Gesamtparametern wurde als Vorschau veröffentlicht. Das Modell wird ab Veröffentlichung von den Frameworks Transformers, SGLang und vLLM unterstützt. Für den Betrieb auf begrenzter Hardware bietet Unsloth quantisierte Versionen bis auf 1-Bit-Genauigkeit an, die den VRAM-Bedarf um 95 Prozent senken sollen. Unabhängige Tests von Artificial Analysis zeigen, dass Inkling das leistungsfähigste Open-Weight-Modell aus den USA ist, aber hinter den besten offenen Modellen aus China zurückbleibt. Das Unternehmen empfiehlt den Einsatz externer Moderationswerkzeuge.

Das erste Gerät von OpenAI wird ein tragbarer Lautsprecher-Begleiter mit Kamera sein. Klingt wie ein trojanisches Pferd

6 Quellen · 6 Artikel

OpenAI entwickelt ein tragbares Haushaltsgerät ohne Bildschirm, das wie ein Lautsprecher aussieht und mit einem Akku ausgestattet ist.

mehr anzeigen

OpenAI entwickelt ein tragbares Haushaltsgerät ohne Bildschirm, das wie ein Lautsprecher aussieht und mit einem Akku ausgestattet ist. Es soll die physische Verkörperung von ChatGPT werden und Aufgaben wie Nachrichten beantworten, Inhalte abspielen und vernetzte Geräte steuern. Das Gerät befindet sich noch in der Entwicklung und wurde nicht offiziell vorgestellt. Es enthält bewegliche mechanische Elemente, die den Eindruck eines lebendigen Begleiters erwecken sollen. Entwickelt wurde es mit Hilfe ehemaliger Apple-Ingenieure. Apple hat OpenAI verklagt und wirft dem Unternehmen vor, Geschäftsgeheimnisse genutzt zu haben; OpenAI weist die Vorwürfe zurück. Das Gerät enthält eine Kamera und Sensoren, um die Umgebung zu erfassen. Die Sprachsteuerung basiert auf GPT-Live, einer erweiterten Version des Sprachmodus von ChatGPT. OpenAI plant eine Vorstellung im Jahr 2026 und einen Marktstart 2027. Das Gerät soll proaktiv handeln und eine eigene Persönlichkeit entwickeln, die den Nutzer mit der Zeit kennenlernt.

Modelle

Moonshots Kimi K3 schlägt Claude und GPT bei Frontend, bleibt bei komplexer Mathematik aber weit zurück

8 Quellen · 12 Artikel

Das chinesische KI-Unternehmen Moonshot AI hat das Modell Kimi K3 veröffentlicht.

mehr anzeigen

Das chinesische KI-Unternehmen Moonshot AI hat das Modell Kimi K3 veröffentlicht. Es handelt sich um ein Open-Weight-Modell mit 2,8 Billionen Parametern. Die Gewichte sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Das Modell hat ein Kontextfenster von einer Million Token und kann Bilder und Videos nativ verarbeiten. Die API-Preise liegen bei 3 Dollar pro Million eingehender Token und 15 Dollar für ausgehende Token. Das Modell ist das größte Open-Weight-Modell der Welt. In eigenen Benchmarks liegt es knapp hinter den geschlossenen Spitzenmodellen Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol. Unabhängige Überprüfungen der Leistungsangaben stehen noch aus. Die vollständigen Modellgewichte sollen am 27. Juli veröffentlicht werden. Das Modell basiert auf einer hybriden Aufmerksamkeitsarchitektur und einer MoE-Struktur mit 896 Experten, von denen pro Token nur 16 aktiv sind. In einem Benchmark für die Suche nach schwer zugänglichen Webinformationen (BrowseComp) erreichte K3 laut Moonshot 91,2 Punkte. Die Veröffentlichung erfolgte kurz vor der Welt-KI-Konferenz 2026 in Shanghai. Das Unternehmen wird mit 31,5 Milliarden US-Dollar bewertet und bereitet einen Börsengang in Hongkong vor. Das Modell kann ganze Entwicklungsprojekte mit geringer menschlicher Aufsicht bearbeiten. Die API ist mit dem OpenAI SDK kompatibel. In einer Demonstration entwarf das Modell autonom über 48 Stunden einen funktionsfähigen Chip. Das Unternehmen hatte im Mai zwei Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar eingesammelt. In der Rangliste Frontend Code Arena belegt Kimi K3 mit 1.679 Punkten den ersten Platz, vor Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol xHigh. Die Rangliste gilt als vorläufiges Ergebnis. Der Vorgänger Kimi K2.6 lag auf Platz 18.

Thinking Machines stellt sein erstes KI-Modell „Inkling“ vor

8 Quellen · 8 Artikel

Thinking Machines Lab, das KI-Startup der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, hat am 15. Juli 2026 sein erstes Open-Weight-Modell namens Inkling veröffentlicht.

mehr anzeigen

Thinking Machines Lab, das KI-Startup der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, hat am 15. Juli 2026 sein erstes Open-Weight-Modell namens Inkling veröffentlicht. Inkling ist ein Mixture-of-Experts-System mit 975 Milliarden Parametern, von denen für eine Aufgabe etwa 41 Milliarden aktiv sind. Das Modell wurde auf 45 Billionen Token aus Text, Bild, Audio und Video trainiert und verarbeitet alle vier Modalitäten, gibt aber nur Text aus. Es ist ein reiner Decoder und nutzt eine relative Positionskodierung, eine hybride Aufmerksamkeit sowie eine kurze 1D-Faltung. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen gibt an, Inkling sei nicht das leistungsfähigste verfügbare Modell, sondern ziele auf ausgewogene Leistung und Anpassbarkeit. Das Geschäftsmodell basiert nicht auf einem Chatbot, sondern auf der Plattform Tinker zur Modellanpassung. Das Modell unterstützt ein Kontextfenster von bis zu einer Million Token. Entwickler können das Reasoning-Budget programmatisch anpassen, um Kosten und Leistung zu steuern. Die Gewichte sind unter der Apache-2.0-Lizenz auf Hugging Face veröffentlicht. Für das anfängliche Training mit synthetischen Daten wurde unter anderem das chinesische KI-Modell Kimi K2.5 von Moonshot AI verwendet. Eine leichtere Version namens Inkling-Small mit 27,6 Milliarden Gesamtparametern wurde als Vorschau veröffentlicht. Das Modell wird ab Veröffentlichung von den Frameworks Transformers, SGLang und vLLM unterstützt. Für den Betrieb auf begrenzter Hardware bietet Unsloth quantisierte Versionen bis auf 1-Bit-Genauigkeit an, die den VRAM-Bedarf um 95 Prozent senken sollen. Unabhängige Tests von Artificial Analysis zeigen, dass Inkling das leistungsfähigste Open-Weight-Modell aus den USA ist, aber hinter den besten offenen Modellen aus China zurückbleibt. Das Unternehmen empfiehlt den Einsatz externer Moderationswerkzeuge.

Anwendungen

Das erste Gerät von OpenAI wird ein tragbarer Lautsprecher-Begleiter mit Kamera sein. Klingt wie ein trojanisches Pferd

6 Quellen · 6 Artikel

OpenAI entwickelt ein tragbares Haushaltsgerät ohne Bildschirm, das wie ein Lautsprecher aussieht und mit einem Akku ausgestattet ist.

mehr anzeigen

OpenAI entwickelt ein tragbares Haushaltsgerät ohne Bildschirm, das wie ein Lautsprecher aussieht und mit einem Akku ausgestattet ist. Es soll die physische Verkörperung von ChatGPT werden und Aufgaben wie Nachrichten beantworten, Inhalte abspielen und vernetzte Geräte steuern. Das Gerät befindet sich noch in der Entwicklung und wurde nicht offiziell vorgestellt. Es enthält bewegliche mechanische Elemente, die den Eindruck eines lebendigen Begleiters erwecken sollen. Entwickelt wurde es mit Hilfe ehemaliger Apple-Ingenieure. Apple hat OpenAI verklagt und wirft dem Unternehmen vor, Geschäftsgeheimnisse genutzt zu haben; OpenAI weist die Vorwürfe zurück. Das Gerät enthält eine Kamera und Sensoren, um die Umgebung zu erfassen. Die Sprachsteuerung basiert auf GPT-Live, einer erweiterten Version des Sprachmodus von ChatGPT. OpenAI plant eine Vorstellung im Jahr 2026 und einen Marktstart 2027. Das Gerät soll proaktiv handeln und eine eigene Persönlichkeit entwickeln, die den Nutzer mit der Zeit kennenlernt.

OpenAI: Erstes Hardware-Gerät ist ein Makro-Pad für 230 US-Dollar

6 Quellen · 6 Artikel

OpenAI bringt mit der Codex Micro sein erstes Marken-Hardware-Produkt auf den Markt.

mehr anzeigen

OpenAI bringt mit der Codex Micro sein erstes Marken-Hardware-Produkt auf den Markt. Das Gerät ist eine limitierte Zusammenarbeit mit dem Tastatur-Hersteller Work Louder und kostet 230 Dollar. Es handelt sich um eine spezielle Minitastatur mit farbcodierten Leuchttasten, die den Status von Codex-Threads anzeigen. Die Tasten leuchten in verschiedenen Farben, um unterschiedliche Zustände wie Leerlauf, laufende Prozesse, abgeschlossene Aufgaben, nötige Nutzerentscheidungen oder Fehler zu signalisieren. Ein Tippen auf eine leuchtende Taste öffnet das zugehörige Codex-Fenster. Die Tastatur verfügt über austauschbare Tasten und ist für Power-User von Codex gedacht. Die Tastatur hat zusätzlich einen Drehregler und einen Joystick. Die Steuerung erfolgt über die ChatGPT-Desktop-App. Das Gerät enthält 32 zusätzliche Tastenkappen. Das Gerät verbindet sich per Bluetooth oder USB-C mit Mac und Windows. Das Gerät hat einen Touch-Sensor. Der Drehregler dient zur Anpassung des Reasoning-Niveaus der KI in Echtzeit. Der Joystick dient zum Wechseln zwischen Arbeitsabläufen.

Spotifys neue KI-Funktion lässt Nutzer per Sprache Musik steuern und Fragen beantworten

4 Quellen · 4 Artikel

Spotify hat eine neue KI-Funktion für Premium-Nutzer eingeführt.

mehr anzeigen

Spotify hat eine neue KI-Funktion für Premium-Nutzer eingeführt. Sie erlaubt die Musik- und Audioinhalte-Auswahl per Text- oder Spracheingabe. Die Beta-Phase startet in den USA, Irland und Schweden auf iOS und Android für Nutzer ab 18 Jahren auf Englisch. Die Funktion ist in die Ansichten 'Home' und 'Now Playing' integriert. Nutzer können Fragen zu Songs, Alben oder der eigenen Hörhistorie stellen und Wünsche mit Folgefragen verfeinern. Auch das Speichern von Songs oder das Folgen von Künstlern ist möglich. Spotify weist darauf hin, dass die Antworten nicht immer präzise sind. Das Unternehmen hatte zuvor bereits KI-Tools wie den AI DJ und die Playlist-Erstellung per Prompt eingeführt. Der KI-Chatbot heißt „Talk to Spotify“. In Deutschland ist die Funktion vorerst nicht verfügbar. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Gemini Notebook: Google tauft sein KI-Recherchetool NotebookLM um

4 Quellen · 4 Artikel

Google benennt NotebookLM in Gemini Notebook um.

mehr anzeigen

Google benennt NotebookLM in Gemini Notebook um. Das Tool bleibt eigenständig, wird aber stärker in das Google-Ökosystem eingebunden. Rund 30 Millionen Menschen und 600.000 Organisationen nutzen das Produkt. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend. Neu ist ein Cloud-Computer für jedes Notebook, der Code schreiben und ausführen kann. Das Update wird zunächst für AI-Ultra-Nutzer und bestimmte Workspace-Kunden ausgerollt. Google stellt dafür über 100 kuratierte „Software Skills“ bereit. Google arbeitet zudem daran, Gemini Notebook in den KI-Modus der Suche zu integrieren, nannte aber keinen Zeitplan.

Regulierung

Kann eine Apple-Klage OpenAIs Hardware-Pläne zum Scheitern bringen?

5 Quellen · 6 Artikel

Apple hat OpenAI und zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter verklagt.

mehr anzeigen

Apple hat OpenAI und zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter verklagt. Die Klage wurde am Freitag vor einem Bundesgericht in San Jose, Kalifornien, eingereicht. Apple wirft OpenAI vor, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben, um ein eigenes Hardware-Gerät zu entwickeln. Die Klage nennt die Ex-Mitarbeiter Tang Yew Tan (Chief Hardware Officer bei OpenAI, ehemaliger Apple-Vizepräsident) und Chang Liu (früherer Apple-Ingenieur). Apple fordert Schadenersatz und ein gerichtliches Verbot der Nutzung der Geheimnisse. Die Klage markiert eine Eskalation, nachdem die Unternehmen 2024 eine Partnerschaft zur Integration von ChatGPT in Apple-Produkte eingegangen waren. Apple wirft OpenAI vor, aggressiv Mitarbeiter abzuwerben und vertrauliche Informationen zu entwenden. Die Klage erschwert OpenAIs Pläne für einen Börsengang erheblich. Apple hatte OpenAI im Februar schriftlich aufgefordert, die Lecks zu stoppen, erhielt aber keine Antwort. OpenAI erklärte, man habe kein Interesse an fremden Geschäftsgeheimnissen. Die Klage richtet sich auch gegen io Products. Apple fordert zudem, dass OpenAI die Praktiken einstellt, vertrauliches Material vernichtet und Produkte ohne Apples Technologien neu gestaltet. OpenAI hat die Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen und erklärt, man sei sich keiner Belege bewusst, die die Klage stützen würden. OpenAI erklärte, man nehme die Vorwürfe ernst, sehe aber keine Beweise für eine Begründung der Klage. OpenAI betonte, an fairer Konkurrenz und der Freiheit der Arbeitnehmerwahl festzuhalten. OpenAI soll laut Klage mehr als 400 frühere Apple-Angestellte eingestellt haben, darunter den Hardware-Chef Tang Tan. OpenAI arbeitet offenbar an einem mobilen, bildschirmlosen Smart-Lautsprecher, der in direkter Konkurrenz zu Apple stehen könnte.

EU ordnet Google an, Android und Suchdaten für KI-Konkurrenten zu öffnen

5 Quellen · 5 Artikel

Die EU-Kommission hat verbindliche Maßnahmen veröffentlicht, die Google verpflichten, sein Betriebssystem Android und seine Suchmaschine für Konkurrenten zu öffnen.

mehr anzeigen

Die EU-Kommission hat verbindliche Maßnahmen veröffentlicht, die Google verpflichten, sein Betriebssystem Android und seine Suchmaschine für Konkurrenten zu öffnen. Die Maßnahmen basieren auf dem Digital Markets Act. Google muss anderen KI-Assistenten denselben Zugang zu Android-Funktionen gewähren wie dem eigenen Dienst Gemini. Google protestiert und warnt vor Risiken für Privatsphäre und Sicherheit der europäischen Nutzer. Die Öffnung von Android beginnt im Juli 2027, die Datenweitergabe im Januar 2027. Die Maßnahmen sind rechtlich bindend. Google muss anonymisierte Suchdaten an Wettbewerber weitergeben, darunter auch an KI-Chatbots mit Websuche. Die EU-Kommission betont, dass die endgültigen Auflagen Schutzmaßnahmen für Datenschutz und Gerätesicherheit enthalten. Google kann unter außergewöhnlichen Umständen objektive Zugangsvoraussetzungen festlegen, aber keine kommerziellen Anforderungen stellen.

KI-Gipfel in China: Globaler Süden braucht gleichberechtigten Zugang, um digitale Kluft zu vermeiden

4 Quellen · 8 Artikel

Die Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz (WAIC) 2026 in Shanghai findet vor dem Hintergrund des technologischen Wettstreits zwischen China und den USA statt.

mehr anzeigen

Die Weltkonferenz für Künstliche Intelligenz (WAIC) 2026 in Shanghai findet vor dem Hintergrund des technologischen Wettstreits zwischen China und den USA statt. Die US-Beschränkungen beim Zugang zu fortschrittlichen Computerchips treiben Chinas Streben nach technologische Eigenständigkeit voran. Präsident Xi Jinping spricht zur Eröffnung der Konferenz. Xi bekannte sich zu Open Source und forderte mehr Kontrolle über die Nutzung von KI. Einen Tag vor der Rede unterzeichneten 29 Länder eine Vereinbarung zur Gründung einer Weltorganisation für Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz (WAICO) mit Sitz in Shanghai. Xi warnte davor, im KI-Zeitalter „neue historische Ungerechtigkeiten“ zu schaffen, und forderte mehr Unterstützung für den Globalen Süden. Xi kündigte 5000 KI-Trainingsplätze für Länder des Globalen Südens in den nächsten fünf Jahren an. Xi forderte, KI müsse unter menschlicher Kontrolle bleiben, und wandte sich gegen eine überdehnte Berufung auf nationale Sicherheit im KI-Bereich. Das chinesische Startup Moonshot AI veröffentlichte pünktlich zur Konferenz das KI-Modell „Kimi K3“ mit 2,8 Billionen Parametern.

KI-Kündigung: Kranke und behinderte Mitarbeiter verklagen Meta

4 Quellen · 4 Artikel

26 Mitarbeiter verklagen Meta.

mehr anzeigen

26 Mitarbeiter verklagen Meta. Sie werfen dem Konzern vor, bei der Entlassung von rund 8000 Beschäftigten Künstliche Intelligenz eingesetzt zu haben. Die KI habe gezielt Menschen mit Behinderungen und solche, die geschützte medizinische oder Familienauszeiten nahmen, benachteiligt. Meta bestreitet die Vorwürfe und betont, dass Menschen und nicht KI über die Entlassungen entschieden. Die Klage ist die erste gegen ein großes US-Unternehmen, die den KI-Einsatz bei Kündigungen anficht. Die Kläger beantragten eine einstweilige Verfügung, um ihre Arbeitsplätze bis zu einem Schiedsverfahren zu sichern.

„Niemand weiß mit Sicherheit, was passieren wird“: Demis Hassabis, Nobelpreisträger, warnt vor dem Risiko, die Kontrolle über KI zu verlieren

4 Quellen · 4 Artikel

Google-Deepmind-Chef Demis Hassabis fordert eine neue US-Aufsichtsbehörde für KI-Spitzenmodelle nach dem Vorbild der Finanzaufsicht FINRA.

mehr anzeigen

Google-Deepmind-Chef Demis Hassabis fordert eine neue US-Aufsichtsbehörde für KI-Spitzenmodelle nach dem Vorbild der Finanzaufsicht FINRA. Die Behörde soll Bewertungsprotokolle entwickeln, zunächst freiwillig, später verpflichtend, und von der Industrie finanziert werden. Nicht-führende Modelle von Startups wären ausgenommen. Hassabis hält eine künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) für nur noch wenige Jahre entfernt. Die Fortschritte überholten laut ihm das Verständnis der Technologie. Er plädiere für „vorsichtigen Optimismus“. Frontier Labs müssten ihre Modelle bis zu 30 Tage vor Veröffentlichung zur Prüfung einreichen. Bei schwerwiegenden Risiken könnte die Organisation eine Verlangsamung der Entwicklung koordinieren. Die Behörde soll als öffentlich-private Partnerschaft unter US-Aufsicht arbeiten.

Google soll Gemini unrechtmäßig mit geschützten Werken trainiert haben

4 Quellen · 4 Artikel

Mehrere Verlage und Autoren haben Google verklagt.

mehr anzeigen

Mehrere Verlage und Autoren haben Google verklagt. Sie werfen dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Bücher ohne Erlaubnis zum Training seiner KI-Modelle Gemini genutzt zu haben. Zu den Klägern gehören Hachette Book Group, Cengage Learning, Elsevier und der Autor Scott Turow. Die Klage wurde in New York eingereicht. Google äußerte sich auf Anfrage nicht. Die Kläger werfen Google vor, die Werke aus eigenen Diensten wie Google Books und Google Play Books sowie durch Web Scraping kopiert zu haben. Interne Dokumente sollen belegen, dass Google die rechtlichen Risiken kannte und vor möglichen Strafen in Milliardenhöhe warnte. Die Kläger argumentieren, Gemini konkurriere direkt mit den Büchern, mit denen es trainiert wurde. So könne Gemini in 20 Minuten einen 100-seitigen Krimi für 39 Cent erstellen.

Weiteres

China hat einen Plan, um den USA den KI-Krieg zu gewinnen. Und DeepSeek ist sein Champion.

4 Quellen · 4 Artikel

Das chinesische KI-Labor DeepSeek verhandelt über eine neue Finanzierungsrunde mit einer angestrebten Bewertung von etwa 70 bis 71 Milliarden Dollar.

mehr anzeigen

Das chinesische KI-Labor DeepSeek verhandelt über eine neue Finanzierungsrunde mit einer angestrebten Bewertung von etwa 70 bis 71 Milliarden Dollar. Die Gespräche folgen nur einen Monat nach einer ersten Finanzierungsrunde Ende Mai, die bei einer Bewertung von rund 52 Milliarden Dollar abgeschlossen wurde. An der vorherigen Runde beteiligten sich unter anderem Tencent, NetEase, JD.com und CATL. Die Gespräche befinden sich in einem frühen Stadium, die Bewertung kann sich noch ändern. DeepSeek arbeitet an einem eigenen Inferenz-Chip, um unabhängiger von Nvidia und Huawei zu werden. Das Unternehmen bereitet zudem einen Börsengang auf dem chinesischen Festland vor, dessen Einreichung Ende 2026 erfolgen könnte.