Wochenrückblick

KW 27 · 2026

29. Juni – 5. Juli 2026

Die zurückliegende Woche im Überblick — geordnet danach, über wie viele Quellen ein Ereignis berichtet wurde. Jeder Eintrag fasst zusammen, worin die Quellen übereinstimmen, und verlinkt zur vollständigen Übersicht.

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Die Rückkehr von Fable 5 hat ein beunruhigendes Problem: Anthropic hat es zu einem „Ich würde lieber nicht“ verdammt

15 Quellen · 26 Artikel

Die US-Regierung erließ am 12. Juni 2026 eine Exportkontrollverfügung gegen Anthropic, die den Zugang zu den KI-Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 für alle ausländischen Staatsangehörigen untersagte.

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Die US-Regierung erließ am 12. Juni 2026 eine Exportkontrollverfügung gegen Anthropic, die den Zugang zu den KI-Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 für alle ausländischen Staatsangehörigen untersagte. Anthropic deaktivierte daraufhin beide Modelle für alle Nutzer weltweit. Nach Verhandlungen hob die Regierung die Beschränkungen am 30. Juni auf. Ab dem 1. Juli 2026 war Fable 5 wieder weltweit verfügbar; Mythos 5 blieb zunächst auf ausgewählte US-Organisationen beschränkt.

Auch Anthropics Sonnet 5 kommt mit versteckten Kosten und ist deutlich teurer als der Vorgänger

9 Quellen · 10 Artikel

Anthropic hat Claude Sonnet 5 veröffentlicht.

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Anthropic hat Claude Sonnet 5 veröffentlicht. Das Modell ist ab sofort in allen Tarifen und über die API verfügbar. Laut Hersteller erreicht es fast die Leistung des teureren Opus 4.8 und übertrifft den Vorgänger Sonnet 4.6 in Bereichen wie Reasoning, Tool-Nutzung und Programmierung. Es kann selbstständig planen, Browser und Terminals nutzen. Der Einführungspreis bis zum 31. August 2026 beträgt 2 Dollar pro Million Input-Token und 10 Dollar pro Million Output-Token; danach steigt er auf 3 bzw. 15 Dollar. In den Claude-Apps ist Sonnet 5 die Standardoption, auch für Gratisnutzer.

Nano Banana 2 Lite: Google stellt sein bisher schnellstes KI-Bildmodell vor

8 Quellen · 8 Artikel

Google hat zwei neue KI-Modelle für Entwickler veröffentlicht: Nano Banana 2 Lite zur Bildgenerierung und Gemini Omni Flash zur Videogenerierung und -bearbeitung.

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Google hat zwei neue KI-Modelle für Entwickler veröffentlicht: Nano Banana 2 Lite zur Bildgenerierung und Gemini Omni Flash zur Videogenerierung und -bearbeitung. Nano Banana 2 Lite erzeugt laut Google ein Bild in vier Sekunden und kostet 0,034 US-Dollar pro 1.000 Bilder. Gemini Omni Flash erzeugt Videos von bis zu zehn Sekunden Länge und kostet 0,10 US-Dollar pro Sekunde. Beide Modelle sind über Google AI Studio und die Gemini API verfügbar. Entwickler können die Modelle kombinieren, indem sie mit Nano Banana 2 Lite ein Bild erzeugen und es dann mit Gemini Omni Flash animieren. Beide Modelle nutzen SynthID-Wasserzeichen zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte.

Regulierung

Die Rückkehr von Fable 5 hat ein beunruhigendes Problem: Anthropic hat es zu einem „Ich würde lieber nicht“ verdammt

15 Quellen · 26 Artikel

Die US-Regierung erließ am 12. Juni 2026 eine Exportkontrollverfügung gegen Anthropic, die den Zugang zu den KI-Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 für alle ausländischen Staatsangehörigen untersagte.

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Die US-Regierung erließ am 12. Juni 2026 eine Exportkontrollverfügung gegen Anthropic, die den Zugang zu den KI-Modellen Claude Fable 5 und Claude Mythos 5 für alle ausländischen Staatsangehörigen untersagte. Anthropic deaktivierte daraufhin beide Modelle für alle Nutzer weltweit. Nach Verhandlungen hob die Regierung die Beschränkungen am 30. Juni auf. Ab dem 1. Juli 2026 war Fable 5 wieder weltweit verfügbar; Mythos 5 blieb zunächst auf ausgewählte US-Organisationen beschränkt.

Alibaba verbietet Mitarbeitern angeblich die Nutzung von Claude Code

4 Quellen · 4 Artikel

Alibaba hat seinen Mitarbeitern die Nutzung von Anthropics KI-Tool Claude Code verboten.

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Alibaba hat seinen Mitarbeitern die Nutzung von Anthropics KI-Tool Claude Code verboten. Das Verbot tritt am 10. Juli in Kraft. Mitarbeiter müssen alle Claude-Modelle von ihren Dienstrechnern entfernen. Grund ist die Entdeckung von verstecktem Code in Claude Code, der erkennen konnte, ob ein Nutzer aus China stammt. Alibaba stufte die Software als hochriskant ein.

Modelle

Auch Anthropics Sonnet 5 kommt mit versteckten Kosten und ist deutlich teurer als der Vorgänger

9 Quellen · 10 Artikel

Anthropic hat Claude Sonnet 5 veröffentlicht.

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Anthropic hat Claude Sonnet 5 veröffentlicht. Das Modell ist ab sofort in allen Tarifen und über die API verfügbar. Laut Hersteller erreicht es fast die Leistung des teureren Opus 4.8 und übertrifft den Vorgänger Sonnet 4.6 in Bereichen wie Reasoning, Tool-Nutzung und Programmierung. Es kann selbstständig planen, Browser und Terminals nutzen. Der Einführungspreis bis zum 31. August 2026 beträgt 2 Dollar pro Million Input-Token und 10 Dollar pro Million Output-Token; danach steigt er auf 3 bzw. 15 Dollar. In den Claude-Apps ist Sonnet 5 die Standardoption, auch für Gratisnutzer.

Nano Banana 2 Lite: Google stellt sein bisher schnellstes KI-Bildmodell vor

8 Quellen · 8 Artikel

Google hat zwei neue KI-Modelle für Entwickler veröffentlicht: Nano Banana 2 Lite zur Bildgenerierung und Gemini Omni Flash zur Videogenerierung und -bearbeitung.

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Google hat zwei neue KI-Modelle für Entwickler veröffentlicht: Nano Banana 2 Lite zur Bildgenerierung und Gemini Omni Flash zur Videogenerierung und -bearbeitung. Nano Banana 2 Lite erzeugt laut Google ein Bild in vier Sekunden und kostet 0,034 US-Dollar pro 1.000 Bilder. Gemini Omni Flash erzeugt Videos von bis zu zehn Sekunden Länge und kostet 0,10 US-Dollar pro Sekunde. Beide Modelle sind über Google AI Studio und die Gemini API verfügbar. Entwickler können die Modelle kombinieren, indem sie mit Nano Banana 2 Lite ein Bild erzeugen und es dann mit Gemini Omni Flash animieren. Beide Modelle nutzen SynthID-Wasserzeichen zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte.

Wirtschaft

KI-Staatsfonds: Was Altmans Vorschlag über das Verhältnis zwischen Staat und US-Industrie enthüllt

6 Quellen · 6 Artikel

Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass OpenAI-CEO Sam Altman der US-Regierung in frühen Gesprächen einen Anteil von fünf Prozent an dem Unternehmen angeboten hat.

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Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass OpenAI-CEO Sam Altman der US-Regierung in frühen Gesprächen einen Anteil von fünf Prozent an dem Unternehmen angeboten hat. Ziel sei es, die Beziehungen zur Trump-Administration zu verbessern und die Vorteile der Künstlichen Intelligenz mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Vorschlag sieht vor, dass auch andere führende US-KI-Unternehmen ähnliche Anteile in einen öffentlichen Fonds einbringen, der dem Alaska Permanent Fund nachempfunden ist. Die Gespräche befinden sich in einem frühen, konzeptionellen Stadium; eine Umsetzung würde vermutlich einen Beschluss des US-Kongresses erfordern.

Bericht: Meta will überschüssige Kapazität aus KI-Rechenzentren vermieten

6 Quellen · 6 Artikel

Meta erwägt laut übereinstimmenden Berichten, überschüssige Rechenkapazität seiner KI-Rechenzentren gewinnbringend zu vermieten.

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Meta erwägt laut übereinstimmenden Berichten, überschüssige Rechenkapazität seiner KI-Rechenzentren gewinnbringend zu vermieten. Das Unternehmen plant ein Cloud-Infrastrukturgeschäft, das sowohl reine Rechenleistung als auch Zugang zu KI-Modellen verkaufen soll. Die Initiative trägt intern den Namen „Meta Compute“. Meta hat für das laufende Jahr Kapitalinvestitionen zwischen 125 und 145 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Die Aktie von Meta stieg nach Bekanntwerden der Pläne, während die Aktien spezialisierter KI-Infrastrukturanbieter wie CoreWeave und Nebius fielen. Meta selbst hat den Bericht weder bestätigt noch dementiert.

Microsofts neue KI-Einheit soll 6.000 Experten direkt bei Kunden einbetten

4 Quellen · 4 Artikel

Microsoft hat eine neue Geschäftseinheit namens Microsoft Frontier Company gegründet.

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Microsoft hat eine neue Geschäftseinheit namens Microsoft Frontier Company gegründet. Der Konzern investiert 2,5 Milliarden US-Dollar und stellt 6.000 Fachkräfte bereit, die direkt bei Unternehmenskunden KI-Systeme entwickeln und integrieren sollen. Die Einheit wird von Rodrigo Kede Lima geleitet. Zu den ersten Kunden zählen die London Stock Exchange Group, Unilever und Novo Nordisk. Microsoft arbeitet bei der Skalierung mit Partnern wie Accenture, Capgemini, EY, KPMG und PwC zusammen. Auch Amazon, OpenAI und Anthropic haben ähnliche KI-Beratungsfirmen gestartet.

Südkorea hat einen Plan, um bei Speicherchips und Robotik zu dominieren. Einen im Wert von einer Billion Dollar

4 Quellen · 4 Artikel

Südkorea hat ein Megaprojekt für die KI-Ära vorgestellt, das aus drei öffentlich-privaten Initiativen besteht: Halbleiter, Rechenzentren und physische KI (Roboter und autonome Systeme).

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Südkorea hat ein Megaprojekt für die KI-Ära vorgestellt, das aus drei öffentlich-privaten Initiativen besteht: Halbleiter, Rechenzentren und physische KI (Roboter und autonome Systeme). Samsung und SK Hynix investieren gemeinsam mit der Regierung in neue Chipfabriken. Ziel ist es, die DRAM-Produktion innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. Präsident Lee Jae Myung bezeichnete Halbleiter, physische KI und KI-Rechenzentren als die drei Achsen der nächsten Industrie-Ära.

Weiteres

Anthropic ließ Claude bereits Code schreiben. Jetzt hat es ihn in die Labore gebracht

7 Quellen · 7 Artikel

Anthropic hat am 30. Juni 2026 die KI-Workbench „Claude Science“ für Wissenschaftler als Beta veröffentlicht.

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Anthropic hat am 30. Juni 2026 die KI-Workbench „Claude Science“ für Wissenschaftler als Beta veröffentlicht. Die Plattform bündelt über 60 vorkonfigurierte Fähigkeiten und Konnektoren für Bereiche wie Genomik, Proteomik und Chemieinformatik in einer Oberfläche. Ein Prüf-Agent kontrolliert automatisch Zitate und Berechnungen. Claude Science erstellt reproduzierbare Artefakte, indem es zu jeder Abbildung den Code, die Laufzeitumgebung und eine Beschreibung speichert. Die Workbench läuft lokal auf macOS oder Linux und kann per SSH mit HPC-Clustern verbunden werden, sodass sensible Daten die Laborinfrastruktur nicht verlassen müssen. Die Beta ist für Nutzer der Tarife Pro, Max, Team und Enterprise verfügbar.

Anthropic bereitet genau das vor, was ihm noch zur Stärkung seiner KI-Führungsposition fehlte: einen eigenen Chip

4 Quellen · 4 Artikel

Anthropic arbeitet an einem eigenen KI-Chip und führt Gespräche mit Samsung über die Fertigung.

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Anthropic arbeitet an einem eigenen KI-Chip und führt Gespräche mit Samsung über die Fertigung. Das Projekt befindet sich in einer frühen Phase; ein detailliertes Design existiert nicht. Das Unternehmen betont, dass Chips von AWS, Google und Nvidia weiterhin zentral bleiben. Anthropic hat Chip-Ingenieure eingestellt, darunter Clive Chan, der zuvor an KI-Chips von Tesla und OpenAI mitwirkte. OpenAI hatte kürzlich mit Broadcom einen eigenen Inferenz-Chip namens 'Jalapeño' vorgestellt.