Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
YouTube hat auf seinem Event Made on YouTube die Funktion Custom Feeds vorgestellt. Nutzer beschreiben darin in natürlicher Sprache, welche Videos sie empfohlen bekommen möchten; die Plattform baut daraus einen eigenen Tab. Die Funktion nutzt Googles Gemini-KI-Modell. Der Feed erscheint als eigener Tab auf der YouTube-Startseite. Die Anweisungen dürfen ausführlich sein und auch festlegen, was der Feed zeigen oder ausschließen soll. Der Haupt-Feed mit den Empfehlungen auf Basis des Sehverlaufs bleibt bestehen. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.
Worin sie sich unterscheidenVerfügbarkeit und Zielgruppe von Custom Feeds·Verfeinerung und Verwaltung der Feeds·Weitere KI-Funktionen von YouTube+3 weitere
Verfügbarkeit und Zielgruppe von Custom Feeds- Mehrere eigene Feeds sollen ab dem kommenden Monat in der Web- und Mobil-App verfügbar sein.1
- Custom Feeds starten in den USA und bleiben Premium-Abonnenten vorbehalten.2
Verfeinerung und Verwaltung der Feeds- Das System schlägt Verfeinerungen vor, etwa Filter nach Upload-Datum, und mehrere Tabs lassen sich speichern und über einen Button im Seitenmenü aufrufen.2
Weitere KI-Funktionen von YouTube- Der Assistent Ask YouTube beantwortet Fragen zum Produktkauf, etwa mit Spezifikationstabellen und Vergleichen; Shorts lassen sich in Staffeln und Episoden ordnen und laufen dann in Sequenz; die TV-App erhält Sprachkommentare; YouTube Music bekommt Ask Music für Fragen zu Künstlern, Warteschlange und Songbedeutung sowie Podcast Lineup, eine wöchentliche KI-Zusammenfassung.2
Einordnung in ähnliche Schritte anderer Plattformen- Bluesky habe die Idee populär gemacht und in diesem Jahr das KI-Werkzeug Attie eingeführt, auch Threads, Instagram, X und Spotify hätten eigene, teils KI-gestützte Feed-Funktionen gestartet.1
Aussage zur Größe des Videobestands- YouTube-Produktmanagerin Emily Moxley verweist auf über 20 Milliarden Videos im Bestand.1
Ausweitung auf weitere Länder- Ob Custom Feeds nach Spanien oder Lateinamerika kommen, bestätigte YouTube nicht.2