Im Quellenvergleich

US-Verlage verklagen OpenAI

2 Quellen · 2 Meldungen · Stand 06.07.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Fast 50 US-Medienhäuser mit knapp 400 Nachrichtenportalen aus 33 Bundesstaaten haben Microsoft und OpenAI verklagt. Die Klage wirft den Unternehmen vor, Inhalte – auch von Seiten hinter einer Paywall – ohne Genehmigung und Vergütung für das Training von KI-Modellen wie ChatGPT und Microsoft Copilot genutzt zu haben. Die Verlage fordern Schadenersatz und ein Ende der angeblichen Urheberrechtsverletzung. Die Klage wurde am 24. Juni 2026 vor einem Bundesgericht in New York eingereicht. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Aktualisierungen
06.07.2026
Die Klage wurde am 24. Juni 2026 vor einem Bundesgericht in New York eingereicht.
Worin sie sich unterscheidenAnzahl der klagenden Medienhäuser·Vorwurf der Entfernung von Urheberrechtsvermerken·Konkrete Werkzeuge und Datensätze+2 weitere
Anzahl der klagenden Medienhäuser
  • Fast 50 US-Medienhäuser haben die Klage eingereicht.1
  • 35 US-amerikanische Zeitungsverleger haben die Klage eingereicht.2
Vorwurf der Entfernung von UrheberrechtsvermerkenDie Klage wirft den Unternehmen vor, Inhalte „systematisch und heimlich“ für das KI-Training abgegriffen zu haben.12
Konkrete Werkzeuge und Datensätze
  • Die Klageschrift verweist auf eine Aussage von OpenAI-Chef Sam Altman, wonach das Training führender KI-Modelle ohne geschützte Materialien unmöglich sei.1
  • Laut Klageschrift nutzte OpenAI die Extraktionswerkzeuge Dragnet und Newspaper, um Artikeltexte zu extrahieren und dabei gezielt Copyright-Informationen zu entfernen. Die Daten flossen in Trainingsdatensätze wie WebText und C4. Allein im Datensatz C4 fanden sich über 115 Millionen Tokens der Kläger.2
Anklagepunkte
  • Die Klage umfasst drei Anklagepunkte: direkte Urheberrechtsverletzung, mittelbare Urheberrechtsverletzung durch Kontrolle und Profitieren sowie einen Verstoß gegen den Digital Millennium Copyright Act wegen vorsätzlicher Entfernung von Urheberrechtsinformationen.2
Einordnung der Klage
  • Die Klage ist der jüngste Versuch, das Vorgehen beim KI-Training gerichtlich klären zu lassen.1
  • Ähnliche Klagen, etwa der New York Times, wurden bereits in einem Sammelverfahren zusammengeführt.2

Quellen (2)

Vollständige Übersicht mit allen Meldungen öffnen →