Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat Google per Anordnung verpflichtet, Verlagen in Großbritannien ein technisches Opt-out aus KI-Suchfunktionen wie AI Overviews und AI Mode zu ermöglichen. Google muss KI-generierte Ergebnisse klar mit Links zu den Originalquellen versehen. Google hat neun Monate Zeit für die Umsetzung und kündigte an, die Auflagen zu befolgen. Die Maßnahmen basieren auf Googles Einstufung als strategischer Marktteilnehmer bei allgemeinen Suchdiensten. Die Anordnung ist die erste verbindliche Conduct Requirement unter dem Digital Markets, Competition and Consumers Act 2024 für Suchdienste. Google testet die Opt-out-Funktion zunächst mit einer Teilmenge britischer Verlage und führt neue Metriken in der Search Console ein. Eine No-Retaliation-Klausel verbietet Google, Verlage für den Widerspruch im allgemeinen Ranking abzustrafen. Google muss zudem alle sechs Monate Compliance-Berichte vorlegen. Die CMA bezeichnet ihren Schritt als weltweit ersten dieser Art.
Aktualisierungen
06.07.2026
Die Anordnung ist die erste verbindliche Conduct Requirement unter dem Digital Markets, Competition and Consumers Act 2024 für Suchdienste.
Google testet die Opt-out-Funktion zunächst mit einer Teilmenge britischer Verlage und führt neue Metriken in der Search Console ein.
Eine No-Retaliation-Klausel verbietet Google, Verlage für den Widerspruch im allgemeinen Ranking abzustrafen.
Google muss alle sechs Monate Compliance-Berichte vorlegen.
Die CMA bezeichnet ihren Schritt als weltweit ersten dieser Art.
Worin sie sich unterscheidenRechtliche Grundlage der Anordnung·Zeitpunkt des Inkrafttretens der Hauptpflichten·Vergütung für Verlage+5 weitere
Rechtliche Grundlage der Anordnung- Die Anordnung basiert auf dem Digital Markets, Competition and Consumers Act 2024.1
- Die CMA handelt auf Grundlage des Digital Markets Act von 2024.2
Zeitpunkt des Inkrafttretens der HauptpflichtenGoogle hat neun Monate Zeit für die Umsetzung.- Die Hauptpflichten treten erst am 3. Dezember 2026 in Kraft.2
Vergütung für Verlage- Die britische Regelung schafft einen rein technischen Blockademechanismus, der keine Vergütung vorsieht.1
- Der Wettbewerbsanwalt Tim Cowen sieht eine Grundlage für die Monetarisierung, betont aber: 'Es gibt noch einen langen Weg.'3
Bewertung der Wirksamkeit des Opt-out- Der Autor argumentiert, dass Publisher-Opt-outs Google nicht schwächen, da der Konzern genug alternative Quellen wie Reddit oder Wikipedia hat.4
- Die Hauptpflichten treten erst am 3. Dezember 2026 in Kraft, Compliance-Daten lägen frühestens Ende 2027 vor – zu spät für akut leidende Verlage.2
Umfang des Opt-out- Verlage können auf Verzeichnis- und Seitenebene widersprechen.2
- Verlage können in der Search Console einen neuen Schalter nutzen.5
Vergleich mit EU-Regulierung- Im Unterschied zu den EU-Nachbarrechten, die auf vertraglichen Lizenzmodellen basieren, schafft die britische Regelung einen rein technischen Blockademechanismus.1
- In der EU untersucht die Kommission seit Dezember 2025, ob Googles KI-Funktionen dem Wettbewerb schaden.6
- Die EU-Kommission hatte Google im April 2026 ebenfalls Maßnahmen auferlegt, jedoch mit Fokus auf die Herausgabe von Suchdaten an Dritte, nicht auf einen isolierten KI-Opt-out.1
Nutzungszahlen der KI-Funktionen- AI Overviews hat über 2,5 Milliarden monatliche Nutzer, AI Mode über eine Milliarde.5
- AI Overviews hat über 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer, AI Mode über eine Milliarde.4
Zusätzliche Maßnahmen und Berichtspflichten- Google muss Compliance-Berichte vorlegen.7
- Google muss alle sechs Monate Compliance-Berichte vorlegen.2
Früher genannt, aktuell nicht mehr getragen (1)
Auswirkungen auf das Ranking in der klassischen Suche- Ein Opt-out beeinflusst laut Google nicht das Ranking in der klassischen Suche.5
- Eine No-Retaliation-Klausel verbietet Google, Verlage für den Widerspruch im allgemeinen Ranking abzustrafen.2
— von den aktuellen Quellen nicht mehr getragen (zuerst 22.06.2026)