Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Der Musikstreaming-Dienst TIDAL verhindert, dass vollständig KI-generierte Musik auf seiner Plattform Geld verdient. Solche Titel erhalten eine Kennzeichnung, können keine Einnahmen erzielen und sind nicht für Direktverkäufe an Fans zugelassen. Die neue Politik tritt am 15. Juli 2026 in Kraft.
Worin sie sich unterscheiden
Umgang mit KI-generierter Musik auf der Plattform- TIDAL entfernt automatisch KI-Musik, die Künstler oder Gruppen imitiert.1
- TIDAL will KI-generierte Musik nicht komplett von der Plattform entfernen.2
Begründung und Zielsetzung der Maßnahme- Man wolle „organische Kreativität“ schützen, ohne technischen Fortschritt zu verdammen. Viele Nutzer wünschten sich keine vollständig KI-erzeugte Musik.1
- TIDAL priorisiere Vergütungen für Werke, die direkt von Menschen produziert, geschrieben und aufgeführt würden. Künstler sollten die Freiheit haben, mit KI-Tools zu schaffen, und Hörer die Autonomie, selbst zu wählen.2
Einordnung in die Branche- TIDAL reiht sich in eine Branchenbewegung ein: Spotify, Apple Music, Deezer und Qobuz haben eigene KI-Richtlinien erlassen. Deezer entfernt KI-Tracks aktiv aus Empfehlungen und schließt sie von redaktionellen Playlists aus. 44 Prozent aller täglich neu hochgeladenen Musik sei KI-generiert.1
- Andere Dienste wie Spotify machten ähnliche Ankündigungen, aber weiterhin seien viele ungekennzeichnete KI-Titel auf der Plattform.2
Status der KI-Band The Velvet Sundown- Die KI-Band The Velvet Sundown ist auf TIDAL weiterhin verfügbar, ihr Status – ob vollständig KI-generiert oder ausreichend von Menschen gesteuert – ist unklar.2