Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Ein Hacker erbeutete Daten von Suno, einem KI-Musikgenerator, und teilte sie mit 404 Media. Die Daten zeigen, dass Suno Audio von Plattformen wie YouTube Music, Deezer, Genius, Stockmusik-Bibliotheken und Podcast-RSS-Feeds abgriff. Suno hatte zuvor eingeräumt, mit öffentlich zugänglichen Musikdateien trainiert zu haben. Der Hacker erlangte auch Zugriff auf Kundendaten. Suno bestätigte einen Sicherheitsvorfall im November 2025, der schnell eingedämmt worden sei. Die Daten enthalten Scraping-Anweisungen aus den Jahren 2023 und 2024. Suno identifizierte rund 420.000 Podcasts und wollte etwa eine Million Stunden herunterladen. Das Unternehmen beruft sich auf das Fair-Use-Prinzip. Mehrere Plattenlabel verklagten Suno 2024 wegen Urheberrechtsverletzungen.
Aktualisierungen
16.07.2026
09:11Die Daten enthalten Scraping-Anweisungen aus den Jahren 2023 und 2024.
Suno identifizierte rund 420.000 Podcasts und wollte etwa eine Million Stunden herunterladen.
Das Unternehmen beruft sich auf das Fair-Use-Prinzip.
Mehrere Plattenlabel verklagten Suno 2024 wegen Urheberrechtsverletzungen.
Worin sie sich unterscheidenArt des Hackerangriffs·Reaktion von Suno auf den Vorfall·Umfang der Kundendaten+1 weitere
Art des Hackerangriffs- Der Hacker kompromittierte das Unternehmen über einen einzelnen Mitarbeiter mit dem Shai-Hulud-Wurm.1
- Der Angreifer erlangte über eine Lieferkettenattacke Zugang zu Mitarbeiter-Zugangsdaten.2
Reaktion von Suno auf den Vorfall- Der Vorfall habe veralteten Quellcode sowie keine sensiblen persönlichen Daten betroffen.1
- Suno informierte Kunden nicht über den Einbruch.2
Umfang der Kundendaten- Der Hacker griff Kundendaten ab, darunter E-Mails, Telefonnummern und teilweise Kreditkartennummern.2
Rechtliche Lage- Warner legte seinen Teil des Rechtsstreits im November 2025 bei, die Klagen von Universal und Sony laufen weiter.3
- Die GEMA geht in Deutschland gegen Suno vor; das Landgericht München I will am 31. Juli 2026 verkünden.3