Im Quellenvergleich

Sony und Warner verklagen Anthropic

10 Quellen · 10 Meldungen · Stand 01.09.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Sony Music Publishing und Warner Chappell Music haben gemeinsam mit weiteren Musikverlagen Anthropic sowie die Mitgründer Dario Amodei und Benjamin Mann verklagt. Die Klage wurde am Freitag beim US-Bezirksgericht für den Northern District of California eingereicht. Die Verlage werfen Anthropic vor, urheberrechtlich geschützte Werke für das Training des KI-Modells Claude kopiert zu haben. Es ist nicht der erste Prozess gegen das Unternehmen: Dieselben Anwälte vertraten bereits Concord Music Group und Universal Music Group in einem Fall vom Januar und führten den Fall Bartz gegen Anthropic, in dem Anthropic zu 1,5 Milliarden Dollar Schadensersatz verurteilt wurde. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend. Die Kläger fordern bis zu 150.000 Dollar pro verletztem Werk und 25.000 Dollar für die Entfernung von Copyright-Daten. Sie verlangen zudem die Vernichtung der Kopien und Auskunft über die Trainingsdaten. Anthropic wies die Vorwürfe zurück. Die Kläger bezeichnen die Vorgänge als einen der größten Diebstähle geistigen Eigentums der Geschichte. Die Klage umfasst vier Punkte: Urheberrechtsverletzung, das Ignorieren von Copyright-Informationen und die Nutzung von Torrents für Trainingsdaten. Die Kläger werfen Anthropic vor, systematisch Zehntausende urheberrechtlich geschützte Musikwerke für das Training des KI-Modells Claude kopiert zu haben. Laut Klage lud Benjamin Mann 2021 über BitTorrent mindestens fünf Millionen Bücher herunter, weitere Mitarbeiter mindestens zwei Millionen Werke von Pirate Library Mirror. Zudem habe Anthropic Liedtexte von Musixmatch und LyricFind gescrapt, obwohl diese Seiten für die Nutzung bezahlt hatten. Anthropic zahlte bereits im September 2025 im Fall Bartz 1,5 Milliarden Dollar, den höchsten Vergleich der US-Geschichte. Weitere Klagen von BMG, Concord Music Group und Universal Music Group laufen parallel. Die Kläger werfen Anthropic vor, auch gebrauchte Songbooks gescannt und Datensätze wie The Pile genutzt zu haben. Zudem habe Anthropic Urheberrechtshinweise in den Trainingsdaten entfernt. Die Klage nennt konkrete Lieder wie „All I Want for Christmas is You“ von Mariah Carey und „Eye of the Tiger“ von Survivor. Anthropic erklärte, sich vor Gericht „robust“ verteidigen zu wollen. Die Kläger werfen Anthropic vor, ein kommerzielles Claude-Modell mit synthetischen Daten trainiert zu haben, die von einem auf diesen Texten trainierten Modell stammten. Anthropic bereitet einen Börsengang vor, der das Unternehmen auf zwei Billionen Dollar bewerten könnte. Die Kläger werfen Anthropic vor, Liedtexte von lizenzierten Plattformen wie MusixMatch und LyricFind extrahiert zu haben. Claude gebe komplette Liedtexte aus, Sicherheitsbarrieren fehlten. Die Kläger kritisieren den Widerspruch zwischen Anthropics Image als verantwortungsvolles KI-Unternehmen und dem mutmaßlichen Rechtsbruch. Die Kläger werfen Anthropic vor, auch Datensätze wie Books3 und Common Crawl genutzt zu haben. Die Kläger fordern zudem eine einstweilige Verfügung. Die Klage nennt weitere betroffene Lieder, darunter „Livin‘ On a Prayer“ von Bon Jovi, „Hallelujah“ von Leonard Cohen sowie Songs von Taylor Swift, Bruno Mars und Survivor. Die Kläger werfen Anthropic vor, Liedtexte von lizenzierten Plattformen wie MusixMatch und LyricFind extrahiert zu haben. Claude gebe komplette Liedtexte aus, Sicherheitsbarrieren fehlten. Die Kläger kritisieren den Widerspruch zwischen Anthropics Image als verantwortungsvolles KI-Unternehmen und dem mutmaßlichen Rechtsbruch.

Aktualisierungen
30.08.2026
09:06Die Kläger fordern bis zu 150.000 Dollar pro verletztem Werk und 25.000 Dollar für die Entfernung von Copyright-Daten.
Sie verlangen zudem die Vernichtung der Kopien und Auskunft über die Trainingsdaten.
Anthropic wies die Vorwürfe zurück.
17:06Die Kläger bezeichnen die Vorgänge als einen der größten Diebstähle geistigen Eigentums der Geschichte.
Die Klage umfasst vier Punkte: Urheberrechtsverletzung, das Ignorieren von Copyright-Informationen und die Nutzung von Torrents für Trainingsdaten.
31.08.2026
00:06Die Kläger werfen Anthropic vor, systematisch Zehntausende urheberrechtlich geschützte Musikwerke für das Training des KI-Modells Claude kopiert zu haben.
Laut Klage lud Benjamin Mann 2021 über BitTorrent mindestens fünf Millionen Bücher herunter, weitere Mitarbeiter mindestens zwei Millionen Werke von Pirate Library Mirror.
Zudem habe Anthropic Liedtexte von Musixmatch und LyricFind gescrapt, obwohl diese Seiten für die Nutzung bezahlt hatten.
Anthropic zahlte bereits im September 2025 im Fall Bartz 1,5 Milliarden Dollar, den höchsten Vergleich der US-Geschichte.
Weitere Klagen von BMG, Concord Music Group und Universal Music Group laufen parallel.
13:06Die Kläger werfen Anthropic vor, auch gebrauchte Songbooks gescannt und Datensätze wie The Pile genutzt zu haben.
Zudem habe Anthropic Urheberrechtshinweise in den Trainingsdaten entfernt.
Die Klage nennt konkrete Lieder wie „All I Want for Christmas is You“ von Mariah Carey und „Eye of the Tiger“ von Survivor.
Anthropic erklärte, sich vor Gericht „robust“ verteidigen zu wollen.
20:07Die Kläger werfen Anthropic vor, ein kommerzielles Claude-Modell mit synthetischen Daten trainiert zu haben, die von einem auf diesen Texten trainierten Modell stammten.
Anthropic bereitet einen Börsengang vor, der das Unternehmen auf zwei Billionen Dollar bewerten könnte.
01.09.2026
01:06Die Kläger werfen Anthropic vor, Liedtexte von lizenzierten Plattformen wie MusixMatch und LyricFind extrahiert zu haben.
Claude gebe komplette Liedtexte aus, Sicherheitsbarrieren fehlten.
Die Kläger kritisieren den Widerspruch zwischen Anthropics Image als verantwortungsvolles KI-Unternehmen und dem mutmaßlichen Rechtsbruch.
08:08Die Kläger werfen Anthropic vor, auch Datensätze wie Books3 und Common Crawl genutzt zu haben.
Die Kläger fordern zudem eine einstweilige Verfügung.
Die Klage nennt weitere betroffene Lieder, darunter „Livin‘ On a Prayer“ von Bon Jovi, „Hallelujah“ von Leonard Cohen sowie Songs von Taylor Swift, Bruno Mars und Survivor.
Worin sie sich unterscheidenUmfang und Art der vorgeworfenen Urheberrechtsverletzungen·Konkrete Vorwürfe zum Herunterladen von Büchern·Vorwurf des Scrapings von Liedtexten+4 weitere
Umfang und Art der vorgeworfenen UrheberrechtsverletzungenDie Kläger werfen Anthropic vor, systematisch Zehntausende urheberrechtlich geschützte Musikwerke für das Training des KI-Modells Claude kopiert zu haben.
  • Die Kläger sprechen von einer „dreisten Kampagne“ aus illegalem Torrenting, Scraping und Herunterladen urheberrechtlich geschützter Werke.1
Konkrete Vorwürfe zum Herunterladen von BüchernLaut Klage lud Benjamin Mann 2021 über BitTorrent mindestens fünf Millionen Bücher herunter, weitere Mitarbeiter mindestens zwei Millionen Werke von Pirate Library Mirror.
  • Laut Klage lud Mann im Juni 2021 über die Piraterie-Seite LibGen mehr als fünf Millionen Bücher herunter, darunter Songbücher mit Texten wie „Livin‘ On a Prayer“ oder „Hallelujah“.2
  • Laut Klage lud Mann 2021 fünf Millionen Bücher per BitTorrent von einer Schattenbibliothek, zwei Millionen weitere im Folgejahr.3
  • Laut Klage lud Mann im Juli 2022 über die Seite PiLiMi über zwei Millionen weitere Werke.2
  • Die Kläger verweisen auf ein früheres Verfahren, in dem Mann zugegeben haben soll, über BitTorrent Millionen Bücher von der Piratenplattform Library Genesis geladen zu haben.4
Vorwurf des Scrapings von LiedtextenDie Kläger werfen Anthropic vor, Liedtexte von lizenzierten Plattformen wie MusixMatch und LyricFind extrahiert zu haben, ohne gesonderte Zahlung zu leisten.534
Einordnung des früheren Urteils im Fall BartzAnthropic zahlte bereits im September 2025 im Fall Bartz 1,5 Milliarden Dollar, den höchsten Vergleich der US-Geschichte.
  • Ein Richter entschied im Fall Bartz: Die Nutzung geschützter Werke sei legal, die Beschaffung durch Piraterie jedoch nicht.1
  • Die Kläger halten die 1,5 Milliarden Dollar für zu niedrig, um abschreckend zu wirken, und verweisen auf den Unternehmenswert von zwei Billionen Dollar.6
Parallel laufende VerfahrenWeitere Klagen von BMG, Concord Music Group und Universal Music Group laufen parallel.
  • Eine ähnliche Klage von Universal Music, Concord und ABKCO läuft bereits; sie umfasst über 20.000 Titel und fordert mehr als 3 Milliarden Dollar.4
Reaktion von Anthropic auf die KlageAnthropic erklärte, sich vor Gericht „robust“ verteidigen zu wollen.
  • Anthropic war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.1
Konkrete betroffene LiederDie Klage nennt konkrete Lieder wie „All I Want for Christmas is You“ von Mariah Carey und „Eye of the Tiger“ von Survivor.

Quellen (10)

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