Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Slack hat die Funktion „Slack Code“ vorgestellt, die KI-Codierungsagenten in Slack-Kanäle bringt. Nutzer können einen Agenten aus einem Chat heraus markieren, woraufhin dieser einen eigenen Projektkanal erstellt. Dort können Kollegen die Arbeit verfolgen, Änderungen prüfen, Live-HTML-Vorschauen ansehen und eingreifen. Nach Abschluss archiviert sich der Kanal selbst. Das Angebot richtet sich auch an Nicht-Entwickler wie Produktmanager. Laut Slack bleiben Menschen die Kontrolle: Sie können Agenten pausieren, umleiten oder stoppen. Kritische Aktionen wie das Ausliefern von Code benötigen die Freigabe durch Experten. Die Agenten erben laut Unternehmen die bestehenden Slack-Berechtigungen und Sicherheitsrichtlinien. Slack gibt an, dass die Funktion ab sofort verfügbar sei, nennt aber keine Details zu Tarifen oder Start-Integrationen. Die Funktion ist für alle Slack-Pläne verfügbar, für die Nutzung der Partner-Agenten ist jedoch jeweils eine eigene Berechtigung nötig. Slack plant, die APIs später zu öffnen, sodass Agenten auch andere Aufgaben wie Marketing oder Rechtsprüfung übernehmen könnten. Die Agenten laufen in isolierten Sandboxes. Slack-CEO Rob Seaman sieht Code nicht länger als Engpass, sondern Ideen und Urteilsvermögen. Laut Slack schließen über 70 Prozent der Code-Kanäle den Weg von der Idee bis zum Merge innerhalb eines Tages ab.
Aktualisierungen
20.08.2026
22:06Die Funktion ist für alle Slack-Pläne verfügbar, für die Nutzung der Partner-Agenten ist jedoch jeweils eine eigene Berechtigung nötig.
Slack plant, die APIs später zu öffnen, sodass Agenten auch andere Aufgaben wie Marketing oder Rechtsprüfung übernehmen könnten.
21.08.2026
01:08Die Agenten laufen in isolierten Sandboxes.
Slack-CEO Rob Seaman sieht Code nicht länger als Engpass, sondern Ideen und Urteilsvermögen.
Laut Slack schließen über 70 Prozent der Code-Kanäle den Weg von der Idee bis zum Merge innerhalb eines Tages ab.
Worin sie sich unterscheidenEntwickler von Integrationen·Zusätzliche Funktionen·Verfügbarkeit der Funktion+3 weitere
Entwickler von Integrationen- Anthropic, Cognition, GitHub, OpenAI und Vercel entwickeln Integrationen.1
- Unterstützt werden Claude von Anthropic, Devin von Cognition, GitHub Copilot und ein Agent von Vercel; ChatGPT von OpenAI soll folgen.2
- Das Produkt bettet Agenten wie Claude Code, Devin, GitHub Copilot und Vercels Agent in eigene Slack-Kanäle ein.3
Zusätzliche Funktionen- Zusätzlich gibt es „Agent DMs“ für direkte Gespräche und einen „Agents“-Tab zur Verwaltung.1
- Jeder Kanal hat Reiter für Gespräch, Code-Änderungen, Vorschau und Arbeitsplan.4
- Der archivierte Kanal bleibt als Audit-Log durchsuchbar.2
Verfügbarkeit der Funktion- Slack Code ist ab sofort für alle Slack-Pläne verfügbar; Voraussetzung ist der Zugang zu einem kompatiblen Agenten.4
Einordnung in den Markt- Ähnliche Integrationen gibt es bereits, etwa Cursor oder OpenAIs Codex; Slack Code bündelt diese in einem gemeinsamen Rahmen.2
- Auch Microsoft kündigte auf der Build 2026 an, dass Agenten in Teams-Chats arbeiten können.2
- Der Launch kommt in einer schwierigen Phase für Salesforce: Die Aktie fiel im Jahresverlauf um etwa 18 Prozent, und OpenAI hatte Slack-CEO Denise Dresser abgeworben.3
- Slack positioniert sich nun als offene Plattform für KI-Partner, nachdem es rivalisierende KI-Firmen zuvor blockiert hatte.3
Wirtschaftliche Auswirkungen- Cognition-Präsident Jeff Wang berichtet, die Zahl der internen Merges sei in den letzten Monaten um das Zehnfache gestiegen, während die Belegschaft nur um 40 Prozent wuchs.3
- Jeff Wang erwartet, dass Toil-Arbeit wie Fehlerbehebung automatisiert wird und Merges bald ohne menschliche Kontrolle durchlaufen.3
Schutz vor minderwertiger KI-Arbeit- Slack argumentiert, die Öffentlichkeit der Arbeit schütze vor „AI Slop“, da Kollegen kommentieren und eingreifen können.3