Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Getty Images und OpenAI haben eine mehrjährige Lizenzvereinbarung geschlossen. Lizenzierte Bilder aus dem Getty-Katalog werden künftig in den Such- und Entdeckungsfunktionen von ChatGPT angezeigt. Die genauen finanziellen Details und die Laufzeit der Lizenz wurden nicht genannt. Getty Images betreibt ein eigenes KI-Angebot zur Bildgenerierung. Das Unternehmen hat Stability AI wegen unrechtmäßiger Nutzung von Bildern verklagt.
Worin sie sich unterscheiden
Kursreaktion der Getty-Aktie- Die Aktie sprang im vorbörslichen Handel um rund 200 Prozent nach oben, nachdem der Kurs zuvor in diesem Jahr um etwa 55 Prozent gefallen war.1
- Der Aktienkurs stieg am Montagmorgen um 145 Prozent auf 1,48 US-Dollar, den höchsten Stand seit Dezember. Zuvor notierte die Aktie seit Mitte Februar unter einem Dollar, was eine drohende Auslistung auslöste. Im Tagesverlauf fiel der Kurs wieder und pendelte sich zum Handelsschluss bei 1,15 US-Dollar ein, ein Plus von 90 Prozent.2
Bewertung der Lizenzgebühr- Finanzielle Details oder Angaben zum Training künftiger OpenAI-Modelle mit Getty-Inhalten wurden nicht genannt.1
- Die Lizenzgebühr dürfte geringer ausfallen, da die Mitteilung nur die Anzeige bei „Suche und Entdeckung“ in ChatGPT betrifft, nicht die Freigabe für das Training des Sprachmodells.2
Aussage des Getty-CEO- Getty-CEO Craig Peters sagte, lizenzierte Inhalte machten KI-gestützte Suche nützlicher und vertrauenswürdiger.1
Eigenes KI-Angebot von Getty- Getty hatte sich zunächst gegen KI-Bildgenerierung gewehrt, dann einen eigenen Generator entwickelt.1
- Getty Images betreibt selbst ein hauseigenes LLM zur Bildgenerierung.2
Rechtliche Schritte gegen Stability AI- Getty hat Stability AI verklagt.1
- Gegen Stability AI ist eine Klage wegen unrechtmäßiger Nutzung von zwölf Millionen Bildern anhängig.2
Übernahme von Shutterstock- Das Unternehmen wartet auf die Genehmigung der 3,7-Milliarden-Dollar-Übernahme von Shutterstock.1