Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Microsoft-CEO Satya Nadella warnt in einem Blogbeitrag Unternehmen davor, bei der Nutzung von KI-Modellen ihre Geschäftsdaten preiszugeben. Er spricht von einem doppelten Preis: Firmen zahlen Geld für die Nutzung der Modelle und geben gleichzeitig wertvolles Wissen durch ihre Eingaben und Korrekturen preis. Nadella kritisiert, dass KI-Anbieter Nutzerdaten sammeln, aber das Destillieren von Wissen aus ihren Modellen einschränken. Er fordert Unternehmen auf, Eigentümer ihrer Daten zu bleiben und eigene Lernumgebungen aufzubauen.
Worin sie sich unterscheidenArt der Datennutzung durch KI-Anbieter·Zusätzliche Forderungen und Maßnahmen·Trend zu offenen Modellen
Art der Datennutzung durch KI-Anbieter- KI-Anbieter wie OpenAI und Anthropic nutzen mit Erlaubnis der Nutzer deren eingegebene Informationen, um ihre Modelle zu verbessern.1
Zusätzliche Forderungen und Maßnahmen- Nadella fordert Unternehmen auf, Orchestrierungsschichten einzubauen, um zwischen verschiedenen KI-Modellen wechseln zu können.2
- Nadella fordert eine Vertrauensgrenze, die verhindert, dass Daten unerlaubt nach außen gelangen.1
- Künftig sollten Firmen das Recht haben, mit den Ausgaben fremder Modelle eigene Modelle zu trainieren.1
Trend zu offenen Modellen- Unternehmen verlagern zunehmend auf quelloffene Modelle, die sie auf eigenen Servern betreiben; diese erfüllen fast 90 Prozent der Leistung großer Modelle, kosten aber viel weniger.2
- Vercel und OpenRouter verzeichnen einen Anstieg des Datenverkehrs zu offenen Modellen; offene Modelle machten im vergangenen Monat 29 Prozent des gesamten Verkehrs über Vercels Gateway aus.2