Im Quellenvergleich

Microsoft-Manager kritisiert KI-Scraping

3 Quellen · 3 Meldungen · Stand 17.09.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

In der seit drei Jahren laufenden Urheberrechtsklage von Nachrichtenorganisationen unter Führung der New York Times gegen OpenAI und Microsoft wurden am Donnerstag teilweise entschwärzte Gerichtsdokumente eingereicht, darunter ein Antrag auf ein summarisches Urteil. Die Dokumente zitieren interne Aussagen: Der Microsoft-Manager Brent Hecht nannte das Scraping von Nachrichten für das KI-Training den „größten Diebstahl von Arbeit in der Menschheitsgeschichte“. Der OpenAI-Manager Nick Turley schrieb, Verlage sähen eine „existenzielle Bedrohung“ durch kommerzielle Produkte, die auf Nachrichteninhalten trainiert wurden. Ein internes Microsoft-Dokument beschreibt einen „Doom Loop“, der die Leistung der Modelle und des gesamten Webs zugleich schädige. Die Anwälte von OpenAI und Microsoft argumentieren, das Training sei Fair Use und transformativ. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Aktualisierungen
17.09.2026
22:07Die Anwälte von OpenAI und Microsoft argumentieren, das Training sei Fair Use und transformativ.
Worin sie sich unterscheidenZusätzliche interne Bewertung von Brent Hecht zum fairen Gebrauch·Konkrete Zahlen zu den Trainingsdaten und zur Klickrate·Aussage von Satya Nadella zu Bezahlschranken+5 weitere
Zusätzliche interne Bewertung von Brent Hecht zum fairen Gebrauch
  • Brent Hecht widersprach dem Argument des fairen Gebrauchs und nannte das Vorhaben einen „kompletten Hohn“ auf diese Idee.1
Konkrete Zahlen zu den Trainingsdaten und zur Klickrate
  • Microsoft-Daten zufolge sank die Klickrate auf die Domain der Times durch Copilot um bis zu 93 Prozent im Vergleich zur klassischen Bing-Suche.2
  • Die Trainingsdaten von OpenAI sollen allein über 91.692 Kopien von Werken der Times, Daily News und des Center for Investigative Reporting enthalten.2
  • Ein Datensatz aus Common Crawl soll mehr als zwei Millionen Dokumente allein von nytimes.com enthalten.2
  • Satya Nadella sagte unter Eid aus, die Klicks auf Nachrichtenseiten über Bing seien um mehr als 90 Prozent eingebrochen.3
Aussage von Satya Nadella zu Bezahlschranken
  • Satya Nadella sagte in einer Aussage, alles hinter einer Bezahlschranke sollte lizenziert werden müssen.2
Art der Inhaltsbeschaffung laut Klageschrift
  • Die Dokumente legen dar, wie die Firmen Inhalte beschafft haben sollen: durch massenhaftes Scraping, das Umgehen von Bezahlschranken ohne Entdeckung und das gezielte Entfernen von Urheberrechtshinweisen aus Trainingsdaten.2
  • OpenAI habe einen „hack to get around nytimes paywall“ gebaut, was Mitgründer Greg Brockman mit „ah, nice“ kommentiert habe.3
Grundlage der Zitate und Kontext
  • Die Times beruft sich stark auf ihr eigenes Schriftsatzmaterial, nicht auf die weiter versiegelten Beweisstücke; die Zitate stehen ohne ihren ursprünglichen Kontext.2
Zusätzliche interne Aussage von Brent Hecht zur Größenordnung des Diebstahls
  • Brent Hecht warnte, das Scraping von Nachrichten für das KI-Training sei ein „erstaunlicher Diebstahl beispiellosen Ausmaßes“.1
  • Ein internes Microsoft-Dokument nennt dies einen „astonishing theft of unprecedented proportions“.3
Zusätzliche interne Aussage zur Schädigung der Content-Lieferkette
  • Dasselbe Dokument beschreibt, die KI-Produkte stählen Inhalte, entzögen den bestohlenen Websites dann Klicks und zerstörten so deren Geschäftsmodell – und gefährdeten zugleich die eigene „content supply chain“.3
Zusätzliche interne Aussage eines Microsoft-Managers zum fehlenden wirtschaftlichen Rückfluss
  • Ein Microsoft-Manager schreibt, LLMs stählen Inhalte, ohne wirtschaftlichen Wert zurückzugeben.3

Quellen (3)

Vollständige Übersicht mit allen Meldungen öffnen →