Im Quellenvergleich

Metas KI-Agent Muse

2 Quellen · 3 Meldungen · Stand 23.09.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Meta hat mit Muse einen KI-Agenten veröffentlicht, der am 8. September startete und in den USA als eigenständige App sowie über WhatsApp verfügbar ist. Die App erreichte Platz eins im Apple App Store und sammelte mehr als 31.000 Bewertungen. Muse soll Routinearbeit abnehmen, etwa Reisen recherchieren und buchen, Angebote finden, Ausgaben verfolgen oder Terminprobleme lösen. Meta räumte ein, dass Muse stark am Open-Source-Projekt OpenClaw angelehnt ist. Nat Friedman, Produktchef von Metas Superintelligence Labs und ehemaliger GitHub-CEO, schrieb auf X, Muse sei „definitiv stark inspiriert“ von OpenClaw, aber „von Grund auf neu gebaut“ worden. Nutzer hatten zuvor auf X bemerkt, dass Muse teils identische Dateinamen und nahezu identische Inhalte wie OpenClaw verwendet, darunter eine SOUL.md-Datei, die Persönlichkeit, Kommunikationsstil und Verhaltensregeln eines KI-Agenten festlegt. Friedman antwortete auf die Frage nach den fast identischen Inhalten, man habe gedacht, OpenClaw-Erfinder Peter Steinberger habe „diese Dinge genau richtig gemacht“. Laut TechCrunch passt das Vorgehen zu Metas Strategie, vielversprechende Produkte aufzugreifen und deren beste Funktionen zu kopieren. Ob das anfängliche Interesse in dauerhafte Nutzung mündet, bleibt offen. Entscheidend wird laut TechCrunch sein, ob Nutzer KI-Agenten Zugang zu persönlichen Daten, Konten und sensiblen Informationen gewähren. OpenAI hat laut The Information ebenfalls einen persönlichen KI-Assistenten als Antwort auf Muse diskutiert.

Worin sie sich unterscheidenZahl der Nutzer in der ersten Woche·Täglich aktive Nutzer·Eingereichte Prompts+6 weitere
Zahl der Nutzer in der ersten Woche
  • In der ersten Woche nach dem Start am 8. September zog Muse mehr als 500.000 Nutzer an, davon über 250.000 täglich aktive.1
  • In den ersten zwölf Tagen erreichte Muse in den USA und Kanada 1,8 Millionen Downloads auf iOS, während ChatGPT im gleichen Zeitraum auf 1,3 Millionen kam.2
  • Weltweit zählt Muse in den ersten zwölf Tagen 2,8 Millionen Installationen.2
Täglich aktive Nutzer
  • In den USA nennt Apptopia 642.000 täglich aktive Nutzer für Muse gegenüber 231.000 für ChatGPT; beschränkt man sich auf iOS, sind es 359.000 für Muse.2
  • In der ersten Woche verzeichnete Muse über 250.000 täglich aktive Nutzer.1
Eingereichte Prompts
  • Zusammen gaben die Nutzer mehr als zwei Millionen Prompts ein.1
Vergleich mit ChatGPT
  • Muse übertrifft beim Vergleich von Plattformen und Marktverfügbarkeit den frühen Mobilstart von ChatGPT.1
  • Ein exakter Vergleich war bisher schwierig, weil beide Apps unterschiedlich starteten: ChatGPT kam weltweit, aber nur für iOS; Muse erscheint in Apples App Store und bei Google Play, aber nur in den USA und Kanada.2
Datenquelle und Methodik
  • Die Zahlen stammen aus Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Apptopia, die sich nur auf die Märkte USA und Kanada beziehen.2
  • Die Zahlen beruhen auf internen Daten, über die The Information berichtet.1
Verbindung zu Facebook und Instagram
  • Über 95 Prozent der Muse-Nutzer sind auch bei Facebook, 63 Prozent bei Instagram.2
Reaktion von Meta auf Zahlenanfragen
  • Meta hat auf Anfrage noch keine öffentlichen Zahlen zu Muse genannt.2
Korrekturhinweis
  • Eine frühere Fassung des Artikels nannte irrtümlich das Analyseunternehmen Appfigures als Quelle für Apptopia-Daten.2
Bewertung von Peter Steinberger
  • Friedman nannte OpenClaw-Erfinder Peter Steinberger ein „Genie“.1

Quellen (2)

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