Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Mehrere Quellen berichten übereinstimmend von weit verbreiteter Unzufriedenheit in Metas neuem Applied-AI-Team, das rund 6.500 Ingenieure und Produktmanager umfasst. Mitarbeiter vergleichen die Arbeit mit einem „Gulag“ und bezeichnen sie als „seelenzerstörend“. Bei einer internen Live-Präsentation unterbrach ein Mitarbeiter die Veranstaltung mit Schimpfwörtern gegen einen KI-Manager. Meta-CEO Mark Zuckerberg räumte Fehler bei der Umstrukturierung ein, und CTO Andrew Bosworth bezeichnete die Einführung der Abteilung als „atrocious“ (grauenhaft). Als Maßnahmen zur Verbesserung der Moral wurden unter anderem bessere Snacks in den Pausenräumen, höhere Reisebudgets und mehr Ausgaben für Firmenevents angekündigt.
Worin sie sich unterscheiden
Art der Versetzung in die Einheit- Mitarbeiter berichten, sie seien zwangsweise in die Einheit versetzt worden – „join or quit“. Viele bezeichnen sich selbst als „Draftees“ (Zwangsrekrutierte).1
- Die betroffenen Mitarbeiter hatten keine Wahl bei der Versetzung.2
Zuckerbergs Begründung für Zwangsversetzungen- Meta-CEO Mark Zuckerberg begründete die Zwangsversetzungen intern damit, dass eigene Mitarbeiter „deutlich intelligenter“ seien als externe Auftragnehmer.1
Konkrete Aufgaben der Einheit- Die Aufgabe der Mitarbeiter sei es, Rätsel und Programmieraufgaben zu erstellen, um KI-Modelle zu trainieren.1
- Die betroffenen Mitarbeiter müssen Probleme lösen, die eine KI nicht selbst kann.2
Reaktion der Führung auf die Unzufriedenheit- Meta-CEO Mark Zuckerberg räumte in einem Memo Fehler bei den Umstrukturierungen ein, versprach Stabilität und schloss weitere Massenentlassungen für dieses Jahr aus. Er bezeichnete die Arbeit in der Applied-AI-Einheit als „kritisch“ und als Durchgangsstation für talentierte Mitarbeiter.2
- CTO Andrew Bosworth kündigte an, künftig die Zahl der direkten Unterstellten pro Manager auf etwa 20 zu begrenzen und Strategiewechsel besser zu erklären. Ein Vizepräsident erlaubte betroffenen Mitarbeitern, sich auf andere Stellen bei Meta zu bewerben. Bosworth betonte, Meta glaube nicht, dass KI Arbeitskräfte vollständig ersetzen werde.2
- Die Führungsebene um Mark Zuckerberg und CTO Andrew Bosworth zeige sich laut dem Text uneinsichtig.2
Protest gegen Überwachungsprogramm- Nachdem Meta im Vormonat rund 8.000 Mitarbeiter entlassen hatte, unterschrieben über 1.600 Angestellte eine Petition gegen ein Programm, das Klicks und Tastatureingaben von US-Mitarbeitern für KI-Trainingsdaten überwacht.2
- Über 1600 Meta-Mitarbeiter protestieren gegen ein Programm, das ihre Klicks und Tastatureingaben für KI-Trainingsdaten überwacht.1