Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Die Begleit-App der Ray-Ban-Meta-Smartglasses enthielt inaktiven Code für eine Gesichtserkennungsfunktion. Die Funktion war nicht aktiviert und für Nutzer nicht nutzbar. Der Code basierte auf drei KI-Modellen, die Gesichter erkennen, zuschneiden und in biometrische Profile umwandeln. Unbekannte Gesichter wurden lokal gespeichert. Meta hatte die Funktion nie öffentlich aktiviert.
Worin sie sich unterscheiden
Existenz der Funktion vor dem Bericht- Die Funktion war vollständig entwickelt und konnte erkannte Personen namentlich in einer Benachrichtigung anzeigen.1
- Die Funktion war darauf ausgelegt, Gesichter in biometrische Signaturen umzuwandeln und mit einer lokalen Datenbank abzugleichen.2
Reaktion von Meta auf den Bericht- Ein Meta-Sprecher stellte den Bericht nicht infrage, betonte aber, es sei keine endgültige Entscheidung über eine Einführung getroffen.3
- Meta entfernte die Gesichtserkennungsfunktion aus der App, nachdem der Bericht erschienen war.2
- Meta hatte die Funktion zunächst bestritten, dass sie existiert.2
Zusätzliche Informationen zum Datenschutz- Meta dementiert, eine zentrale Gesichtsdatenbank aufzubauen.3
- Im März 2026 deckten schwedische Zeitungen auf, dass Meta Datenannotierer in Nairobi Zugriff auf sensible, unanonymisierte Nutzerdaten der Brille gewährt hatte.1
- Kade Crockford von der ACLU sieht in der heimlichen Integration der Funktion einen Beleg für die Notwendigkeit strengerer Datenschutzgesetze mit wirksamen Durchsetzungsmechanismen.2