Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Meta hat ein Programm zur Aufzeichnung von Mitarbeiter-Computeraktivitäten (Tastatureingaben, Mausklicks, Bildschirminhalte) für das Training von KI-Modellen vorübergehend ausgesetzt. Grund waren interne Sicherheitsbedenken, nachdem Mitarbeiterdaten für andere Angestellte einsehbar waren. Das Unternehmen untersucht den Vorfall, bestreitet aber ein Datenleck. Meta-Sprecher Tracy Clayton bestätigte die Untersuchung und die Pause des Programms. Das Programm namens Model Capability Initiative (MCI) wurde im April für US-Angestellte eingeführt. Nach internen Protesten wurde die Software Anfang Juni angepasst, sodass Mitarbeiter die Erfassung für 30 Minuten pausieren konnten. Ein Mitarbeiter meldete die einsehbaren Daten als Sicherheitsvorfall mit hoher Priorität.
Aktualisierungen
06.07.2026
Das Programm namens Model Capability Initiative (MCI) wurde im April für US-Angestellte eingeführt.
Nach internen Protesten wurde die Software Anfang Juni angepasst, sodass Mitarbeiter die Erfassung für 30 Minuten pausieren konnten.
Ein Mitarbeiter meldete die einsehbaren Daten als Sicherheitsvorfall mit hoher Priorität.
Worin sie sich unterscheidenUmfang der offengelegten Daten·Reaktion der Mitarbeiter und Proteste·Maßnahmen nach dem Vorfall+1 weitere
Umfang der offengelegten Daten- Die offengelegten Daten umfassen Tastatureingaben, Mausklicks und Bildschirminhalte von US-Mitarbeitern.1
- Laut interner Dokumentation waren unter anderem vollständige Prompts und Transkriptionen, private Unterhaltungen, Daten zu Personen und Leistung abrufbar.2
Reaktion der Mitarbeiter und Proteste- Bereits im April hatten über 1.600 Mitarbeiter gegen das Programm protestiert und Sicherheitsrisiken sowie Datenschutzbedenken geäußert.1
- Mitarbeiter hatten eine Petition gegen das Tool unterzeichnet.3
Maßnahmen nach dem Vorfall- Nach dem Vorfall bot Meta mehr Ausnahmen von der Überwachung an, etwa für private Termine.1
- Meta pausierte das Programm, während es den Vorfall untersucht.1
Zusätzliche Sicherheitsvorwürfe- Bereits im Mai gab es Vorwürfe, Meta speichere protokollierte Daten unverschlüsselt.2
- Ein Mitarbeiter schrieb, er habe über den Arbeitsrechner auf persönliche Steuer- und medizinische Daten zugegriffen.2