Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Gegen OpenAI sind 30 neue Klagen im Zusammenhang mit der Schießerei in Tumbler Ridge eingereicht worden. Die Klagen stammen von Lehrern, einem Schulleiter und Schülern, die beim Amoklauf anwesend waren, aber nicht angeschossen wurden. Der Schütze Jesse Van Rootselaar tötete im Februar in British Columbia Menschen. Die Klagen werfen OpenAI vor, die Tat unterstützt zu haben, nicht nur fahrlässig nicht verhindert zu haben. OpenAI bestreitet die Vorwürfe. Zusammen mit sieben Klagen aus dem April sind es nun 37 Fälle. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend, weichen aber in Details wie der Opferzahl und der Rolle von Chris Lehane ab.
Aktualisierungen
03.09.2026
11:07Zusammen mit sieben Klagen aus dem April sind es nun 37 Fälle.
Worin sie sich unterscheidenOpferzahl des Amoklaufs·Rolle von Chris Lehane·Anklage gegen Sam Altman+5 weitere
Opferzahl des Amoklaufs- Bei dem Angriff auf eine Schule im ländlichen Kanada starben im Februar acht Menschen, Dutzende wurden verletzt, die meisten davon Kinder.1
- Die 18-jährige Jesse Van Rootselaar tötete im Februar zunächst ihre Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder, dann in einer Schule sechs weitere Menschen und verletzte dutzende, meist Kinder.2
- Der Schütze Jesse Van Rootselaar tötete im Februar in British Columbia sechs Menschen.3
Rolle von Chris Lehane- Die Klagen nennen Chris Lehane, Chief Global Affairs Officer, als Verantwortlichen. Er habe die Kontaktaufnahme mit der Polizei untersagt. Die Kläger behaupten, Lehane kontrolliere das Sicherheitsteam und priorisiere Öffentlichkeitsarbeit über Sicherheit. Konkrete Beweise fehlen.3
- Der Vorwurf, Chris Lehane, Leiter für globale Angelegenheiten, sei in die Entscheidung verwickelt gewesen, sei "absolut falsch".1
Anklage gegen Sam Altman- Lehane ist nicht angeklagt, wohl aber CEO Sam Altman.3
- Die Klagen werfen OpenAI und CEO Sam Altman Fahrlässigkeit, Beihilfe zum Amoklauf und Produkthaftung vor.1
- Auch OpenAI-Chef Sam Altman steht nun persönlich vor Gericht. Er soll von den Warnungen gewusst haben.2
Reaktion von OpenAI auf die Bedrohung- Laut Wall Street Journal hatte OpenAI-Mitarbeiter gewarnt, die Behörden zu informieren. Die Führung entschied dagegen und deaktivierte nur das Konto. OpenAI begründet dies damit, dass keine "unmittelbare und glaubwürdige Gefahr" bestanden habe.3
- Laut den Gerichtsunterlagen hatten Mitarbeiter des Sicherheitsteams den Account des 18-jährigen Schützen Jesse Van Rootselaar acht Monate vor der Tat als "glaubwürdige und konkrete Bedrohung" eingestuft. OpenAI sperrte den Account, doch der Schütze erstellte schnell einen neuen.1
- Laut Anklage führte die Attentäterin bereits acht Monate vor der Tat auffällige Gespräche mit ChatGPT. Die Sicherheitsscans von OpenAI hätten eine Warnung ausgegeben, die intern diskutiert, aber nicht an die Behörden gemeldet worden sei.2
Entschuldigung von Sam AltmanAltman entschuldigte sich in einem Brief bei der Gemeinde.12- Der Premierminister von British Columbia nannte die Entschuldigung "notwendig, aber völlig unzureichend".1
Gesamtzahl der Klagen- Die Anwaltskanzlei Edelson PC reicht 30 weitere Klagen gegen OpenAI ein.3
- Der Anwalt Jay Edelson reichte sie am Mittwoch vor einem Bundesgericht in Kalifornien ein.1
Vorfall im November 2025- Die Klagen verweisen auf einen Vorfall im November 2025, als OpenAI nach einer Drohung sofort die Polizei informierte und das Büro abriegelte – trotz fehlender unmittelbarer Gefahr.3
Geschlecht des Schützen- Der Schütze Jesse Van Rootselaar tötete im Februar in British Columbia sechs Menschen.3
- Die 18-jährige Jesse Van Rootselaar tötete im Februar zunächst ihre Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder, dann in einer Schule sechs weitere Menschen und verletzte dutzende, meist Kinder.2