Im Quellenvergleich

Klage gegen OpenAI und Microsoft

2 Quellen · 2 Meldungen · Stand 07.09.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Die Seattle Times und Newsday verklagen OpenAI und Microsoft vor einem US-Bundesgericht. Sie werfen den Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Artikel ohne Erlaubnis zum Training generativer KI-Systeme genutzt zu haben. Die Klage wurde am 4. September 2026 in New York eingereicht. Microsoft zeigte sich überrascht und bot Gespräche zur Lösung des Streits an. Die Klage folgt auf ähnliche Verfahren, etwa das der New York Times vom Dezember 2023. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Worin sie sich unterscheidenWarnung vor den Folgen für den Journalismus·Besondere Beziehung zwischen Seattle Times und den Beklagten·Konkrete Vorwürfe zur Datennutzung+5 weitere
Warnung vor den Folgen für den Journalismus
  • Die Klage warnt, die KI könnte die Journalismus-Branche „unheilbar zerstören“.1
  • Als Schaden nennen die Verlage sinkende Zugriffszahlen und die Gefahr, dass KI-Antworten Abonnements überflüssig machen.2
Besondere Beziehung zwischen Seattle Times und den Beklagten
  • Der Fall der Seattle Times ist besonders, weil Microsoft und OpenAI zuvor journalistische Projekte und Stipendien der Zeitung finanziert hatten.1
Konkrete Vorwürfe zur Datennutzung
  • Die Verlage sagen, OpenAI und Microsoft hätten ihre Websites ausgelesen, auch Bezahlinhalte, und die Daten in Trainingsdatensätze fließen lassen.2
Nachweis der Reproduktion von Artikeln
  • Ein Test habe gezeigt, dass ein Modell 88 aufeinanderfolgende Wörter eines Seattle-Times-Artikels über die Boeing-737-MAX-Krise reproduzieren konnte.2
Bezug zu Lizenzverträgen mit anderen Medien
  • Die Verlage verweisen auf Lizenzverträge von OpenAI mit anderen Medien, etwa der Associated Press, wofür OpenAI über 300 Millionen Dollar gezahlt habe.2
Quantifizierung der Zugriffsverluste
  • Branchendaten zeigten einen Rückgang der Suchverweise auf regionale Tageszeitungen um etwa 47 Prozent zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025.2
  • Größere nationale Verlage verloren im selben Zeitraum etwa 22 Prozent.2
Zusätzliche Klagepunkte
  • Die Klage wirft auch Markenverwässerung vor: KI-Systeme erfänden Informationen und ordneten sie fälschlich den Verlagen zu.2
Rechtliche Einordnung durch das US-Justizministerium
  • Das US-Justizministerium vertritt in einem verwandten Fall die Ansicht, KI-Training könne als faire Nutzung gelten.2

Quellen (2)

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