Im Quellenvergleich

Klage gegen OpenAI und Microsoft

3 Quellen · 3 Meldungen · Stand 08.09.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Die Seattle Times und Newsday verklagen OpenAI und Microsoft vor einem US-Bundesgericht. Sie werfen den Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Artikel ohne Erlaubnis zum Training generativer KI-Systeme genutzt zu haben. Die Klage wurde am 4. September 2026 in New York eingereicht. Microsoft zeigte sich überrascht und bot Gespräche zur Lösung des Streits an. Die Klage folgt auf ähnliche Verfahren, etwa das der New York Times vom Dezember 2023. Die Verlage werfen den Unternehmen zudem vor, technische Zugangskontrollen und robots.txt-Dateien umgangen zu haben. Sie fordern Schadensersatz, eine dauerhafte Unterlassungsverfügung und die Vernichtung von Kopien sowie von KI-Modellen und Trainingsdaten, die ihre Werke enthalten. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Aktualisierungen
08.09.2026
12:07Die Verlage werfen den Unternehmen vor, technische Zugangskontrollen und robots.txt-Dateien umgangen zu haben.
Die Verlage fordern Schadensersatz, eine dauerhafte Unterlassungsverfügung und die Vernichtung von Kopien sowie von KI-Modellen und Trainingsdaten, die ihre Werke enthalten.
Worin sie sich unterscheidenWarnung vor den Folgen für den Journalismus·Besondere Beziehung zwischen Seattle Times und den Beklagten·Konkrete Vorwürfe zur Datennutzung+6 weitere
Warnung vor den Folgen für den Journalismus
  • Die Klage warnt, die KI könnte die Journalismus-Branche „unheilbar zerstören“.1
  • Generative KI sei „eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt“, da sie menschliche Inhalte verbrauche und nur Kopien davon zurückliefere.1
Besondere Beziehung zwischen Seattle Times und den Beklagten
  • Der Fall der Seattle Times ist besonders, weil Microsoft und OpenAI zuvor journalistische Projekte und Stipendien der Zeitung finanziert hatten.1
Konkrete Vorwürfe zur Datennutzung
  • Die Verlage sagen, OpenAI und Microsoft hätten ihre Websites ausgelesen, auch Bezahlinhalte.2
  • Newsday habe zudem per robots.txt-Datei das Durchsuchen verboten.2
  • Teilweise sei Urheberinformation entfernt worden.2
Nachweis der Reproduktion von Artikeln
  • Ein Test habe gezeigt, dass ein Modell 88 aufeinanderfolgende Wörter eines Seattle-Times-Artikels über die Boeing-737-MAX-Krise reproduzieren konnte.2
Bezug zu Lizenzverträgen mit anderen Medien
  • Die Verlage verweisen auf Lizenzverträge von OpenAI mit anderen Medien, etwa der Associated Press.2
  • OpenAI habe dafür über 300 Millionen Dollar gezahlt.2
  • Von den Klägern habe das Unternehmen nie eine Lizenz erworben.2
Quantifizierung der ZugriffsverlusteBranchendaten zeigten einen Rückgang der Suchverweise auf regionale Tageszeitungen um etwa 47 Prozent zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025.
  • Größere nationale Verlage verloren etwa 22 Prozent.2
Zusätzliche KlagepunkteDie Klage wirft auch Markenverwässerung vor: KI-Systeme erfänden Informationen und ordneten sie fälschlich den Verlagen zu.
  • Die Verlage berufen sich auf den US Copyright Act, den DMCA und den Lanham Act.3
Rechtliche Einordnung durch das US-JustizministeriumDas US-Justizministerium vertritt in einem verwandten Fall die Ansicht, KI-Training könne als faire Nutzung gelten.
  • Im Verfahren der New York Times stellte sich die US-Regierung auf die Seite von OpenAI und argumentierte, das Training falle unter faire Nutzung.3
Umfang ähnlicher Klagen
  • Über 400 Zeitungen haben ähnliche Klagen erhoben.3

Quellen (3)

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