Im Quellenvergleich
Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.
Das chinesische KI-Unternehmen Moonshot AI hat das Modell Kimi K3 veröffentlicht. Es handelt sich um ein Open-Weight-Modell mit 2,8 Billionen Parametern. Die Gewichte sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. Das Modell hat ein Kontextfenster von einer Million Token und kann Bilder und Videos nativ verarbeiten. Die API-Preise liegen bei 3 Dollar pro Million eingehender Token und 15 Dollar für ausgehende Token. Das Modell ist das größte Open-Weight-Modell der Welt. In eigenen Benchmarks liegt es knapp hinter den geschlossenen Spitzenmodellen Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol. Unabhängige Überprüfungen der Leistungsangaben stehen noch aus. Die vollständigen Modellgewichte sollen am 27. Juli veröffentlicht werden. Das Modell basiert auf einer hybriden Aufmerksamkeitsarchitektur und einer MoE-Struktur mit 896 Experten, von denen pro Token nur 16 aktiv sind. In einem Benchmark für die Suche nach schwer zugänglichen Webinformationen (BrowseComp) erreichte K3 laut Moonshot 91,2 Punkte. Die Veröffentlichung erfolgte kurz vor der Welt-KI-Konferenz 2026 in Shanghai. Das Unternehmen wird mit 31,5 Milliarden US-Dollar bewertet und bereitet einen Börsengang in Hongkong vor. Das Modell kann ganze Entwicklungsprojekte mit geringer menschlicher Aufsicht bearbeiten. Die API ist mit dem OpenAI SDK kompatibel. In einer Demonstration entwarf das Modell autonom über 48 Stunden einen funktionsfähigen Chip. Das Unternehmen hatte im Mai zwei Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar eingesammelt. In der Rangliste Frontend Code Arena belegt Kimi K3 mit 1.679 Punkten den ersten Platz, vor Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol xHigh. Die Rangliste gilt als vorläufiges Ergebnis. Der Vorgänger Kimi K2.6 lag auf Platz 18. Die Ankündigung ließ den Nasdaq am Freitag um etwa ein Prozent fallen, da Investoren Aktien von Chipfirmen wie Nvidia verkauften. Elon Musk nannte das Modell auf X/Twitter „Impresionante“ (beeindruckend). Die Nachfrage ist so hoch, dass das Unternehmen neue Abonnements pausiert hat. In der Frontend Code Arena schlägt Kimi K3 Claude Fable 5 und GPT-5.6 Sol. Bei anspruchsvoller Mathematik zeigt Kimi K3 jedoch klare Schwächen: Im FrontierMath-Benchmark (Tier 4) erreicht es nur etwa 39 Prozent Genauigkeit, während Modelle von OpenAI oder Anthropic dort teils beinahe 90 Prozent erzielen. Die Debatte um das Modell hat zu öffentlichen Zerwürfnissen unter Beratern von US-Präsident Donald Trump über den Umgang mit chinesischen KI-Modellen geführt. OpenAI forderte die US-Regierung auf, regulatorische Unsicherheit um Open-Weight-Modelle zu schaffen, zog die Aussage nach Kritik aber teilweise zurück.