Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Eine Untersuchung der KI-Erkennungsfirma Pangram zeigt, dass ein erheblicher Teil der Inhalte auf sozialen Netzwerken KI-generiert ist. Auf LinkedIn stufte das System mehr als 40 Prozent der längeren Beiträge als vollständig KI-geschrieben ein. Die Daten stammen von einer Chrome-Erweiterung, die die tatsächlich von Nutzern gesehenen Beiträge scannt. Die Zuverlässigkeit solcher Erkennungsverfahren ist umstritten, eine unabhängige Überprüfung fehlt. LinkedIn erklärte, man arbeite aktiv daran, minderwertige und automatisierte Inhalte zu reduzieren. Obwohl LinkedIn nur etwa ein Drittel der analysierten Beiträge ausmachte, entfielen fast zwei Drittel aller als KI-generiert erkannten Inhalte auf die Karriereplattform. Das Erkennungsmodell Pangram 3.3 hat eine Falsch-Positiv-Rate von 0,01 Prozent.
Aktualisierungen
12.07.2026
16:07Obwohl LinkedIn nur etwa ein Drittel der analysierten Beiträge ausmachte, entfielen fast zwei Drittel aller als KI-generiert erkannten Inhalte auf die Karriereplattform.
Das Erkennungsmodell Pangram 3.3 hat eine Falsch-Positiv-Rate von 0,01 Prozent.
Worin sie sich unterscheidenAnteil KI-generierter Beiträge auf X·Anteil KI-generierter Beiträge auf Reddit und Substack·Anteil von LinkedIn an allen als KI-generiert erkannten Inhalten+2 weitere
Anteil KI-generierter Beiträge auf X- Etwa ein Drittel der Beiträge auf X ist vollständig KI-geschrieben.1
- Bei X-Artikeln war fast die Hälfte KI-generiert oder KI-unterstützt.2
Anteil KI-generierter Beiträge auf Reddit und Substack- Auf Reddit und Substack sind rund zehn Prozent der Beiträge vollständig KI-geschrieben.1
- Substack hatte mit rund 10 Prozent die niedrigste KI-Rate. Reddit-Antworten waren zu 98 Prozent menschlich, eigenständige Posts enthielten aber häufiger KI-Texte.2
Anteil von LinkedIn an allen als KI-generiert erkannten InhaltenObwohl LinkedIn nur etwa ein Drittel der analysierten Beiträge ausmachte, entfielen fast zwei Drittel aller als KI-generiert erkannten Inhalte auf die Karriereplattform.
Gründe für die hohe KI-Quote auf LinkedIn- LinkedIn integriert generative KI nativ, etwa zum Formulieren von Profiltexten oder zum Überarbeiten von Beiträgen. Zudem erleichtert KI die professionelle Selbstpräsentation auf der Plattform. Die Art der Inhalte – strukturierte Fachtexte zu Management oder Karriere – lässt sich besonders gut von Sprachmodellen erzeugen. Auch der Feed-Algorithmus, der unter anderem die Lesedauer bewertet, begünstigt optimierte Beiträge.3
Maßnahmen von LinkedIn gegen KI-Inhalte- LinkedIn hat angekündigt, KI-generierte Beiträge algorithmisch zu erkennen und im Feed herabzustufen.3
- LinkedIn selbst hat KI-Inhalten bereits den Kampf angesagt.2