Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Gallup-Umfrage befragte Menschen in 37 Ländern zu KI; das Projekt soll später 140 Länder umfassen. In den 37 Ländern wurden zwischen April und Juli je rund 1.000 Menschen befragt. Die Umfrage misst die Beschäftigung mit KI in fünf Dimensionen: emotionale Reaktion, Bekanntheit, Nutzungshäufigkeit, erwartete Auswirkungen und Vertrauen. Im Mittel kannten 81 Prozent der Befragten KI-Werkzeuge, aber nur 43 Prozent nutzten sie täglich. Die Studie beschreibt die Beschäftigung mit KI als „Adoptionsleiter“ von der Bekanntheit über die erstmalige Nutzung bis zur häufigeren Verwendung. Je mehr jemand KI nutzt, desto mehr vertraut er laut Studie ihren Ergebnissen und desto positiver blickt er auf sie. Ob Vertrauen die Nutzung fördert oder umgekehrt, kann die Umfrage nicht klären. In den USA überwiegen negative Gefühle gegenüber KI. Gallup-Forscher Pablo Diego-Rosell nennt die Haltung vielschichtig: Menschen könnten neugierig sein, Nutzen erwarten und die Technik häufig verwenden, aber dennoch besorgt bleiben. Der Bericht deutet an, dass mehr Nutzung allein die Unruhe nicht auflöst. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.
Worin sie sich unterscheidenAnteil der besorgten US-Amerikaner·Sorge unter täglichen Nutzern in den USA·Vertrauen in KI-Ergebnisse in den USA+9 weitere
Anteil der besorgten US-Amerikaner- In den USA äußerten 74 Prozent der Befragten Sorge über KI.1
- In den USA überwiegen negative Gefühle gegenüber KI, eines von nur drei Ländern neben Ägypten und Palästina.2
Sorge unter täglichen Nutzern in den USA- 68 Prozent der Amerikaner, die KI täglich nutzen, sind besorgt über die Technologie.1
- Manche Befragte fühlen sich positiv und misstrauen zugleich den Ergebnissen.2
Vertrauen in KI-Ergebnisse in den USA- In den USA vertrauen nur 45 Prozent der täglichen Nutzer den Ergebnissen.1
- Insgesamt sagten nur 36 Prozent (Median), sie vertrauten den KI-Ergebnissen stark.1
Erwartete Auswirkungen in Singapur- In Singapur, mit 46 Prozent täglichen Nutzern der höchste Wert, erwarten über 80 Prozent der KI-Kundigen eine Verbesserung ihres Alltags und 77 Prozent eine Hilfe für das Land.1
Erwartete Auswirkungen in China und Israel- In China nutzen 35 Prozent KI täglich, die meisten erwarten Nutzen für das Land; ähnlich in Israel.1
Sorge in Kanada- In Kanada nutzen 29 Prozent KI täglich, mehr als die Hälfte davon ist besorgt; insgesamt sorgen sich 64 Prozent der Kanadier, die KI kennen.1
Neugier und Sorge im Ländervergleich- In 34 der 37 Länder überwog Neugier, nur rund 32 Prozent fühlten sich besorgt.1
Erwartete Hilfe für die USA- Nur 36 Prozent der Amerikaner erwarten, dass KI dem Land überwiegend hilft.1
Länder mit negativen Gefühlen- Die USA sind eines von nur drei Ländern mit überwiegend negativen Gefühlen gegenüber KI, neben Ägypten und Palästina.2
Regionale Sorgen- Gallup-Forscher Pablo Diego-Rosell verweist auf ähnliche Sorgen in den Niederlanden, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Irland und Malta und nennt das „Paradox of the Worried West“.2
Ursache der negativen Werte- Die negativen Werte gehen teils auf das allgemeine emotionale Umfeld in diesen Ländern zurück, doch die Daten lassen keine klare Ursache erkennen.2
Fehlende Länder in den berichteten Ergebnissen- Indien, Australien und Malaysia sind in den berichteten Ergebnissen nicht enthalten.1