Im Quellenvergleich

KI-Prüfungsaufsicht in Mexiko

2 Quellen · 2 Meldungen · Stand 04.08.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Die Fernprüfung der Universität UNAM, Mexikos größter Hochschule, lief so schlecht, dass rund 58.000 Bewerber sie erneut ablegen müssen. Fast 160.000 Kandidaten hatten die Aufnahmeprüfung erstmals komplett remote abgelegt, überwacht durch KI-gestützte Webcam-Software und einen „Lockdown“-Browser. Die Ergebnisse wichen stark von früheren Jahren ab. Zwischen 2021 und 2025 erreichten 3,5 Prozent der Teilnehmer 100 oder mehr von 120 Punkten, diesmal waren es 16,3 Prozent. Bei 110 Punkten oder mehr stieg der Anteil von 0,9 auf 5,5 Prozent. Das weckte den Verdacht weitverbreiteten Betrugs, weshalb UNAM eine Expertenkommission einsetzte. Die Kommission empfiehlt eine „Kontrollprüfung“ in Präsenz. Sie betrifft nicht nur die diesjährigen Zugelassenen, sondern auch alle, die seit 2021 die Mindestpunktzahl ihres Studiengangs erreicht hätten. Die Studienplätze hängen nun von der neuen Prüfung ab. Der Rektor entschuldigte sich laut der Universitätszeitschrift Gaceta UNAM bei ehrlichen Bewerbern, nannte die Kontrolle aber nötig, um „Sicherheit zu geben und Gerechtigkeit beim Zugang zu garantieren“. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Worin sie sich unterscheidenAnzahl der betroffenen Studierenden, die die Prüfung wiederholen müssen·Zahl der Teilnehmer an der Prüfung·Details zur Umgehung der Überwachung und zum Betrugsausmaß+1 weitere
Anzahl der betroffenen Studierenden, die die Prüfung wiederholen müssen
  • Rund 58.000 Bewerber müssen die Prüfung erneut ablegen.1
  • Etwa 40.000 Betroffene müssen den Test erneut und diesmal in Präsenz ablegen.2
Zahl der Teilnehmer an der Prüfung
  • Fast 160.000 Kandidaten hatten die Aufnahmeprüfung abgelegt.1
  • Rund 158.000 Personen traten zwischen Mai und Juni an.2
Details zur Umgehung der Überwachung und zum Betrugsausmaß
  • Die Überwachung ließ sich umgehen, etwa indem man den Monitor aus dem Kamerabild nahm, um ChatGPT zu nutzen, oder jemanden für etwa 150 Dollar das Testprogramm automatisch lösen ließ. Das System erkannte nur rund 3.000 Betrugsfälle. Ein Experte schätzte, dass fast die Hälfte der Kandidaten betrogen haben könnte. Unklar blieb, ob KI oder auswendig gelernte, gefilterte Fragen die Hauptrolle spielten.2
Reaktionen von Politik und Anbieter
  • Die Präsidentin Claudia Sheinbaum verwies auf mögliche rechtliche Schritte. Territorium Life erklärte, die Plattform habe wie geplant funktioniert.2

Quellen (2)

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