Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Ein Bericht von zivilgesellschaftlichen Organisationen untersucht die Klimaversprechen der KI-Branche. Die Autoren werfen Unternehmen vor, Umweltschäden durch irreführende Kommunikation zu verschleiern. Positive Klimaeffekte beziehen sich fast ausschließlich auf herkömmliche KI mit geringerem Energieverbrauch. Der Boom generativer KI treibe den Ausbau von Rechenzentren an. Die Analyse von 154 Behauptungen ergab: Nur 26 Prozent stützten sich auf veröffentlichte Studien, 36 Prozent führten gar keine Belege an. Die Autoren bezeichnen die Verknüpfung als neue Form des Greenwashings. Der Bericht zeigt zudem, dass 97 Prozent der untersuchten Behauptungen sich auf herkömmliche KI oder generative KI mit eng begrenztem Anwendungsbereich bezogen.
Aktualisierungen
06.07.2026
Die Autoren bezeichnen die Verknüpfung als neue Form des Greenwashings.
Der Bericht zeigt zudem, dass 97 Prozent der untersuchten Behauptungen sich auf herkömmliche KI oder generative KI mit eng begrenztem Anwendungsbereich bezogen.
Worin sie sich unterscheidenAnteil der Behauptungen, die sich auf generative KI beziehen·Prognose zum Energieverbrauch generativer KI·Beispiel für ein konkretes Unternehmen+3 weitere
Anteil der Behauptungen, die sich auf generative KI beziehen- Nur drei Prozent der Behauptungen betrafen klar definierbare generative KI für Verbraucher, etwa Chatbots.1
Prognose zum Energieverbrauch generativer KI- Der für 2030 prognostizierte Energieverbrauch generativer KI liegt um das Dreizehnfache höher als der herkömmlicher KI.1
Beispiel für ein konkretes Unternehmen- Google wirbt mit einer Einsparung von fünf bis zehn Prozent der weltweiten Emissionen bis 2030 – die Quelle ist ein Blogbeitrag eines Beratungsunternehmens von 2021.1
Aussage zum Nutzen generativer KI für die Umwelt- Kein einziges Beispiel einer generativen Consumer-KI habe nachweislich Emissionen gesenkt.1
- Für generative Systeme wie ChatGPT fanden die Autoren keinen Beleg für eine Reduktion von Treibhausgasen.2
Bewertung der Greenwashing-Strategie- Die Industrie verschleiere die Klimaschäden energieintensiver generativer KI, indem sie diese mit älterer, traditioneller KI gleichsetze.3
- Verschiedene Technologien werden unter dem Begriff „KI“ vermischt, um Verantwortung für generative KI zu vermeiden.1
Zitat eines Vertreters der Organisation- Julian Bothe von AlgorithmWatch sagte, generative Modelle verbrauchten Unmengen an Strom und Wasser, brächten aber keinen Nutzen für die Umwelt.2