Im Quellenvergleich

KI in der Mathematik

2 Quellen · 3 Meldungen · Stand 17.10.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

OpenAI hat Anfang September eine mögliche Lösung des seit rund 90 Jahren offenen Navier-Stokes-Problems vorgelegt. Das Unternehmen setzte dafür rund 10.000 Modellinstanzen für etwa 88 Stunden Rechenzeit ein. Der Beweis liegt in der Verifikationssprache Lean vor, die logische Schritte prüft, ihn aber nicht für Menschen verständlich macht. Eine unabhängige mathematische Prüfung lag zunächst nicht vor; das Clay Mathematics Institute prüft den Beweis. Der Mathematiker Tristan Buckmaster von der New York University äußerte den Verdacht, OpenAI habe auf Fortschritten aufgebaut, die er und Levent Alpöge mit öffentlich zugänglichen Modellen erarbeitet hatten. OpenAI widersprach und schloss aus, Buckmasters Daten verwendet zu haben. Die Quellen berichten in diesen Punkten weitgehend übereinstimmend.

Worin sie sich unterscheidenUmfang und Veröffentlichung des Beweises·Reaktion auf den Lösungsansatz·Vorwurf des Ideendiebstahls+5 weitere
Umfang und Veröffentlichung des Beweises
  • Der Beweis umfasst 166 Seiten und wurde vorgelegt.1
  • OpenAI weigerte sich, den Beweis zu veröffentlichen.2
Reaktion auf den Lösungsansatz
  • Mehrere Expertengruppen widersprechen der Darstellung, der Beweis folge dem Ansatz von Diego Córdoba und Luis Martínez-Zoroa; die Ähnlichkeiten seien nur oberflächlich.1
  • Der Autor hält die Behauptung „gelöst“ für nicht haltbar, weil eine begutachtete Publikation und eine zweijährige Anerkennung durch die Mathematikergemeinde fehlen.3
Vorwurf des Ideendiebstahls
  • Buckmaster und Alpege werfen OpenAI vor, ihre Arbeit gestohlen zu haben; ihre Lösung sei nahezu identisch, und OpenAI habe Codex zur Prüfung genutzt.3
Reaktion von OpenAI auf den Diebstahlsvorwurf
  • OpenAI antwortete ausweichend, man könne nicht ausschließen, dass anonymisierte Nutzungsdaten die Modelle verbessert hätten.3
Beitrag des Agentenschwarms
  • Der OpenAI-Forscher Noam Brown schreibt dem Multi-Agenten-Ansatz weniger als zehn Prozent des Erfolgs zu; entscheidend sei die Leistungsfähigkeit des Basismodells.1
  • Laut dem Leiter der Forschungsabteilung hätten 10.000 Agenten 88 Stunden lang an der Lösung gearbeitet.2
Kosten des Recheneinsatzes
  • Der Einsatz kostete mehrere Millionen Dollar an Rechenleistung.2
  • OpenAI setzte rund 130 Milliarden Tokens ein.1
Motive von OpenAI
  • Der Autor nennt finanzielle Not als Motiv: schwindende Reserven, Marktanteilsverluste an Anthropic und Open-Source-Modelle, Verluste pro Kunde und ein aufgeschobener Börsengang; ein angeblicher Millenniums-Durchbruch solle den Unternehmenswert steigern.3
  • Viele Mathematiker waren verärgert, als OpenAI Anfang Oktober rund 400 weitere Ergebnisse als lose Paper-Sammlung auf Github veröffentlichte, weil sie ihre Disziplin dadurch herabgewürdigt sahen.1
Möglichkeit der endgültigen Klärung des Datenvorwurfs
  • Eine endgültige Klärung sei wohl unmöglich, da Sprachmodelle als Blackbox funktionieren, sagt Camillo De Lellis vom Institute for Advanced Study.1
  • Der Autor räumt ein, keine Beweise zu haben, sieht aber ein beunruhigendes Muster.3

Quellen (2)

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