Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Die KI-Ausgaben pro Mitarbeiter bei den ausgabestärksten US-Unternehmen sanken im August 2026 um fast 10 Prozent auf 7.205 Dollar. Der effektive Preis pro Million Tokens fiel seit dem Jahreshoch im März 2026 auf 0,68 Dollar. Als Gründe nennen die Quellen übereinstimmend die Urlaubszeit, fallende Preise und die Verlagerung zu günstigeren Modellen. Das Nutzungsvolumen steigt möglicherweise nicht stark genug, um den Preisverfall auszugleichen. Nur 6,4 Prozent der KI-nutzenden Unternehmen setzen Open-Weight-Modelle ein. Die Daten stammen aus dem Ramp AI Index, der auf Zahlungsdaten von Ramp basiert. Ramp-Chefökonom Ara Kharazian äußert sich in beiden Berichten.
Worin sie sich unterscheidenRückgang der KI-Ausgaben pro Mitarbeiter·Preisverfall bei Tokens·Adoption von KI-Diensten+4 weitere
Rückgang der KI-Ausgaben pro Mitarbeiter- Die KI-Ausgaben pro Mitarbeiter beim obersten Prozent der KI-nutzenden Firmen sanken um fast 10 Prozent auf 7.205 Dollar.1
- Die KI-Ausgaben pro Mitarbeiter bei den ausgabestärksten US-Unternehmen sanken um 9,7 Prozent auf 7.205 Dollar.2
Preisverfall bei Tokens- Die durchschnittlichen Token-Kosten fielen auf 0,68 Dollar pro Million Token, gegenüber einem Höchststand von 1,15 Dollar pro Million Token im März.1
- Der effektive Preis pro Million Tokens fiel seit dem Jahreshoch im März 2026 um 41 Prozent auf 0,68 Dollar.2
Adoption von KI-Diensten- Im August zahlten 56 Prozent der Ramp-Kunden für KI-Produkte, nur 0,4 Prozentpunkte mehr als im Vormonat.1
- 43,8 Prozent der US-Unternehmen zahlten im August für Anthropic-Dienste (plus 0,34 Prozentpunkte), 39,8 Prozent für OpenAI (plus 0,09 Prozentpunkte).2
Nutzung von Modellbereitstellungs- oder Inferenzplattformen- Nur 6,4 Prozent der KI-ausgebenden Unternehmen nutzten im August Plattformen für Modellbereitstellung oder Inferenz.1
- Nur 6,4 Prozent der KI-nutzenden Unternehmen setzen Open-Weight-Modelle ein, bezogen auf alle Unternehmen 3,6 Prozent.2
Repräsentativität der Ramp-Daten- Die Ramp-Zahlen könnten die Verbreitung insgesamt überschätzen, weil die Kundschaft technikaffin sei; eine laufende Erhebung des U.S. Census Bureau zeige, dass nur 22 Prozent der Unternehmen KI nutzen.1
- Die Schätzung für das oberste Prozent der Unternehmen ist volatiler und kann sich nachträglich ändern.2
Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic- Der Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic mache KI zugänglicher und senke die Preise – und die Ausgaben beim obersten Prozent der Firmen, von denen der Markt bisher das Wachstum erwartet habe.1
- Das Volumenwachstum kommt vor allem von günstigen Standard-Modellen wie GPT-5.6 Terra und Claudes Sonnet-Serie; Frontier-Modelle wie Opus, Fable und Sol erreichten einen Token-Anteil von 45 Prozent, nach einem Hoch von 53 Prozent im August.2
Frühere Warnung von Kharazian- Kharazian hatte bereits im Vormonat in „Cracks in the AI Thesis“ auf Risse in der KI-Investmentthese hingewiesen.2