Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Die japanische Regierung hat einen Prinzipienkodex für Unternehmen vorgeschlagen, die generative KI entwickeln oder anbieten. Der Kodex ist rechtlich nicht bindend und zielt auf den Schutz geistigen Eigentums. Er gilt auch für ausländische Anbieter, deren Systeme in Japan verfügbar sind. Unternehmen sollen die Prinzipien entweder befolgen oder öffentlich erklären, warum sie es nicht tun („comply or explain“). Der Kodex sieht vor, dass Unternehmen Zugriffsbeschränkungen respektieren, Trainings-Logs aufbewahren und Anlaufstellen für Rechteinhaber schaffen. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.
Worin sie sich unterscheidenZeitpunkt der Veröffentlichung des Kodex·Geltungsbereich des Kodex·Inhaltliche Schwerpunkte des Kodex+1 weitere
Zeitpunkt der Veröffentlichung des Kodex- Der Entwurf wurde am 18. August in einer Studiengruppe diskutiert und folgt auf eine öffentliche Konsultation von Ende Dezember 2025 bis Ende Januar 2026.1
- Die Regierung hat den Prinzipienkodex am 25. August erlassen.2
Geltungsbereich des Kodex- Der Kodex gilt für alle Unternehmen, die generative KI entwickeln oder anbieten.1
- Ausgenommen sind Systeme, bei denen die Gefahr der Erzeugung rechtsverletzender Inhalte „erheblich gering“ ist.2
Inhaltliche Schwerpunkte des Kodex- Der Kodex verlangt, das Crawlen sogenannter Piratenseiten zu vermeiden, offenzulegen, wie Unternehmen mit IP-Risiken umgehen, und technische Maßnahmen gegen rechtsverletzende Ausgaben zu ergreifen.1
- Der Kodex enthält drei Prinzipien: Offenlegung von Informationen zum KI-Modell, Reaktion auf Auskunftsersuchen von Rechteinhabern und Reaktion auf Anfragen von Nutzern, etwa bei Bildgeneratoren.2
Umsetzung und Folgen- Offen bleibt, wie die Regierung die Prinzipien in der Praxis umsetzen will, etwa bei der Abwägung zwischen Rechteinhaber-Anfragen und Geschäftsgeheimnissen.1
- Wer seine Zustimmung meldet, wird in einer öffentlichen Liste geführt.2