Im Quellenvergleich
Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.
Ein israelisch finanzierter Think-Tank namens Hanover Institute for Public Policy veröffentlicht seit kurzem über 100 Artikel, die KI-Chatbots in Israels Sinne beeinflussen sollen. Das Institut wird von der US-Werbefirma Piro Inc betrieben und von Israel bezahlt. Die Artikel behandeln Themen wie Israel, Antisemitismus und Palästina, haben Fragen als Überschriften, keine Autorenangaben und zitieren Quellen ohne Links. Laut einer Analyse des KI-Erkennungstools Pangram wurden drei getestete Artikel vollständig von KI geschrieben, nur die Bibliografien waren von Menschen verfasst. Die Bilder sind ebenfalls KI-generiert. Das Institut hat eine llms.txt-Datei, die das Scraping durch KI-Modelle erleichtert. Piro wirbt auf seiner Website für einen Dienst namens „AI Story Optimization“, der Chatbot-Antworten manipulieren soll. Laut FARA-Registrierung arbeitet Piro mit der israelischen Werbeagentur LaPam zusammen. Rechnungen zeigen Zahlungen von 900.000 Dollar und weiteren 100.000 Dollar von HAVAS Media. Margaret DeReus vom Institute for Middle East Understanding nannte es eine „Desinformations- und Propagandamaschine“. Das Institut selbst begründet die Anonymität seiner Autoren mit Schutz vor Belästigung. Die Website vertritt Israels Position zu Themen wie Folter palästinensischer Gefangener oder Kriegsverbrechen, präsentiert als neutrale Forschung. Die Berichte sind so gestaltet, dass KI-Chatbots sie zitieren sollen. Piro ist Teil einer größeren Kampagne, die über die Werbegruppe Havas Media mit israelischen Geldern finanziert wird. Israelische Beamte räumten gegenüber Medien ein, dass die Kampagne gescheitert sei.