Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Laut einer Auswertung des US-Zahlungsdienstleisters Ramp, die auf Transaktionen von über 50.000 Firmen basiert, setzen US-Unternehmen verstärkt auf den chinesischen KI-Anbieter DeepSeek. DeepSeek führte die Liste der am schnellsten wachsenden Software-Anbieter an. Ramp-Ökonom Ara Kharazian warnt vor Sicherheits- und Wettbewerbsrisiken, da US-Firmen direkt an DeepSeek zahlen und Daten über dessen Server in China senden.
Worin sie sich unterscheiden
Nutzungsanteil von DeepSeek unter US-Firmen- Im Januar 2025 stieg die Nutzung durch US-Firmen auf 0,3 Prozent, fiel dann auf 0,1 Prozent zurück und lag im April 2025 weiter bei 0,1 Prozent.1
- Die Analyse zeigt einen aktuellen Trend, aber der Ökonom warnt davor, ihn zu überschätzen.2
Preisvergleich zwischen DeepSeek und OpenAI- DeepSeek V4-Pro kostet 0,435 Dollar pro Million Tokens für die Eingabe und 0,87 Dollar für die Ausgabe; OpenAI verlangt für GPT-5.5 fünf Dollar (Eingabe) und 30 Dollar (Ausgabe).2
- DeepSeek kostet deutlich weniger als westliche Spitzenmodelle.3
Rabattaktion von DeepSeek- DeepSeek machte einen Rabatt von 75 Prozent im Mai dauerhaft.2
Leistungsvergleich von DeepSeek mit westlichen Modellen- Laut Hersteller reicht DeepSeek V4 nicht an westliche Spitzenmodelle heran, aber die Lücke bei der Leistung sei kleiner als die beim Preis.3
Wechsel von Nutzern zu chinesischen Open-Source-Modellen- Der Entwickler des KI-Coding-Tools Cline, Saud Rizwan, berichtet von einem Wechsel vieler Nutzer zu günstigeren chinesischen Open-Source-Modellen.2
Bewertung des Trends durch Ramp-Ökonom- Der Ökonom sieht darin das stärkste Zeichen, dass Firmen nach günstigeren Alternativen zu OpenAI und Anthropic suchen.1
- Der Ökonom bezweifelt, dass der Trend anhält.3
- Der Ökonom sieht einen Grund für DeepSeek in der wachsenden Kostenbewusstheit der Unternehmen; sie wählen KI-Modelle gezielt nach Preis-Leistung aus.3
- Erste Anzeichen einer sogenannten Tokenökonomie zeigen sich.3
- Ein Massensterben etablierter Software durch KI, die sogenannte SaaSpocalypse, bleibt laut Ramp bislang aus.3