Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Apple hat OpenAI und zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter verklagt. Die Klage wurde am Freitag vor einem Bundesgericht in San Jose, Kalifornien, eingereicht. Apple wirft OpenAI vor, Geschäftsgeheimnisse gestohlen zu haben, um ein eigenes Hardware-Gerät zu entwickeln. Die Klage nennt die Ex-Mitarbeiter Tang Yew Tan (Chief Hardware Officer bei OpenAI, ehemaliger Apple-Vizepräsident) und Chang Liu (früherer Apple-Ingenieur). Apple fordert Schadenersatz und ein gerichtliches Verbot der Nutzung der Geheimnisse. Die Klage markiert eine Eskalation, nachdem die Unternehmen 2024 eine Partnerschaft zur Integration von ChatGPT in Apple-Produkte eingegangen waren. Apple wirft OpenAI vor, aggressiv Mitarbeiter abzuwerben und vertrauliche Informationen zu entwenden. Die Klage erschwert OpenAIs Pläne für einen Börsengang erheblich. Apple hatte OpenAI im Februar schriftlich aufgefordert, die Lecks zu stoppen, erhielt aber keine Antwort. OpenAI erklärte, man habe kein Interesse an fremden Geschäftsgeheimnissen. Die Klage richtet sich auch gegen io Products. Apple fordert zudem, dass OpenAI die Praktiken einstellt, vertrauliches Material vernichtet und Produkte ohne Apples Technologien neu gestaltet. OpenAI hat die Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen und erklärt, man sei sich keiner Belege bewusst, die die Klage stützen würden. OpenAI erklärte, man nehme die Vorwürfe ernst, sehe aber keine Beweise für eine Begründung der Klage. OpenAI betonte, an fairer Konkurrenz und der Freiheit der Arbeitnehmerwahl festzuhalten. OpenAI soll laut Klage mehr als 400 frühere Apple-Angestellte eingestellt haben, darunter den Hardware-Chef Tang Tan. OpenAI arbeitet offenbar an einem mobilen, bildschirmlosen Smart-Lautsprecher, der in direkter Konkurrenz zu Apple stehen könnte.
Aktualisierungen
11.07.2026
09:07Apple wirft OpenAI vor, aggressiv Mitarbeiter abzuwerben und vertrauliche Informationen zu entwenden.
Die Klage erschwert OpenAIs Pläne für einen Börsengang erheblich.
11:07Apple hatte OpenAI im Februar schriftlich aufgefordert, die Lecks zu stoppen, erhielt aber keine Antwort.
OpenAI erklärte, man habe kein Interesse an fremden Geschäftsgeheimnissen.
14.07.2026
14:09Die Klage richtet sich auch gegen io Products.
Apple fordert zudem, dass OpenAI die Praktiken einstellt, vertrauliches Material vernichtet und Produkte ohne Apples Technologien neu gestaltet.
23:10OpenAI hat die Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen und erklärt, man sei sich keiner Belege bewusst, die die Klage stützen würden.
16.07.2026
10:12OpenAI erklärte, man nehme die Vorwürfe ernst, sehe aber keine Beweise für eine Begründung der Klage.
OpenAI betonte, an fairer Konkurrenz und der Freiheit der Arbeitnehmerwahl festzuhalten.
23:10OpenAI soll laut Klage mehr als 400 frühere Apple-Angestellte eingestellt haben, darunter den Hardware-Chef Tang Tan.
OpenAI arbeitet offenbar an einem mobilen, bildschirmlosen Smart-Lautsprecher, der in direkter Konkurrenz zu Apple stehen könnte.
Worin sie sich unterscheidenVorwürfe gegen die ehemaligen Mitarbeiter im Detail·Reaktion von OpenAI auf die Klage·Zusätzliche Vorwürfe und Hintergründe
Vorwürfe gegen die ehemaligen Mitarbeiter im Detail- Liu soll nach seinem Wechsel zu OpenAI die Firmen-MacBook nicht zurückgegeben und über eine Sicherheitslücke vertrauliche Dateien von einem Ex-Kollegen heruntergeladen haben.1
- Liu arbeitete acht Jahre im iPhone-Team, wechselte im Januar zu OpenAI und lud nach seiner Kündigung wochenlang vertrauliche Dateien herunter, darunter eine 1000-seitige Sammlung zur Platinenproduktion.2
- Liu bereitete eine noch bei Apple beschäftigte Kollegin auf ein Vorstellungsgespräch bei OpenAI vor und riet ihr, Dateien unauffällig zu kopieren.2
- Tan soll vertrauliche Informationen für die Personalabwerbung genutzt und Bewerber gebeten haben, Apple-Teile mitzubringen.1
- Tan nannte bei Vorstellungsgesprächen interne Codenamen und forderte Kandidaten auf, echte Bauteile wie Batterien mitzubringen.2
- OpenAI soll Apples geheime Metallveredelungstechnik genutzt haben, indem es einen Apple-Zulieferer täuschte.3
- Eine weitere Ex-Mitarbeiterin soll einem OpenAI-Kollegen regelmäßig Apple-Interna weitergegeben haben.3
Reaktion von OpenAI auf die Klage- Ein OpenAI-Sprecher sagte, man prüfe die Klage und habe kein Interesse an fremden Geschäftsgeheimnissen.4
Zusätzliche Vorwürfe und Hintergründe- Apple wirft OpenAI zudem vor, Mitarbeiter zu beraten, wie sie eine vorzeitige Kündigung vermeiden können, um weiter Zugang zu Geheimnissen zu haben.1
- OpenAI verteile ein internes Apple-Dokument über Kündigungsverfahren an angeworbene Mitarbeiter.2
- Laut Bloomberg hatte OpenAI zuvor erwogen, selbst rechtliche Schritte gegen Apple einzuleiten, weil Apple die ChatGPT-Integration angeblich nicht ausreichend beworben habe.5
- Spannungen gab es bereits, als OpenAI für 6,4 Milliarden Dollar ein Hardware-Startup des früheren Apple-Designers Jony Ive kaufte.4
- OpenAI verpflichtete auch den langjährigen Apple-Designer Jony Ive.6
- OpenAI soll laut Klage mehr als 400 frühere Apple-Angestellte eingestellt haben, darunter den Hardware-Chef Tang Tan.7
- OpenAI arbeitet offenbar an einem mobilen, bildschirmlosen Smart-Lautsprecher, der in direkter Konkurrenz zu Apple stehen könnte.8
- Laut den Podcastern geht es Apple nicht um Schadensersatz, sondern darum, OpenAIs Hardware-Ambitionen zu bremsen.7
- OpenAIs Probleme beschränken sich nicht auf die Klage: Mitarbeiter haben einen konkurrierenden Super-PAC namens Guardrails Alliance mit fünf Millionen Dollar Startkapital gegründet, um strengere KI-Regulierungen zu fordern – als Gegengewicht zu einem 100-Millionen-Dollar-Fonds von OpenAI-Führungskräften, der auf Wachstum um jeden Preis setzt.7