Im Quellenvergleich
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Apple hat neue Versionen des Mac mini und Mac Studio vorgestellt, die speziell für lokale KI-Entwicklung konzipiert sind. Die neuen Chips sind der M6, Apples erster 2nm-Chip der M-Serie, und der M5 Ultra, laut Apple der leistungsstärkste Chip der Serie. Die Geräte sind bei Entwicklern beliebt, weil ihre einheitliche Speicherarchitektur und schnelle CPUs und GPUs lokale KI-Inferenz ermöglichen. Der Trend begann mit macOS 26.2 im Dezember, das eine schnelle Kommunikation zwischen Thunderbolt-5-Hosts für verteilte KI-Inferenz mit dem Framework MLX erlaubt. Seitdem verbinden Nutzer mehrere Mac minis oder Mac Studios, um große Sprachmodelle lokal auszuführen – eine Alternative zu spezieller Hardware mit Nvidia-GPUs. Die neuen Modelle bieten keine größeren Neuerungen, nur einen Leistungssprung. Apple betont aber gezielt diese KI-Anwendungsfälle. Die Geräte erscheinen am 22. September 2026. Der Mac mini M6 hat eine 12-Kern-CPU und eine 12-Kern-GPU mit Neural Accelerators. Erstmals verbaut Apple ein doppeltes Neural Engine mit 32 Kernen. Der Mac Studio M5 Ultra hat eine 36-Kern-CPU, 80-Kern-GPU und bis zu 512 GB Speicher mit 1,2 TB/s Bandbreite. Der M6-Chip wird laut Apple mit 2-Nanometer-Technik von TSMC gefertigt. Der M5 Ultra ist Apples erster „Quad-Die“-SoC aus zwei fusionierten M5-Max-Chips. Die Einstiegspreise sind höher als bei den M4-Modellen. Der Mac mini M6 startet bei 1.069 Euro, der M5 Pro bei 2.019 Euro, der Mac Studio M5 Max bei 3.029 Euro und der M5 Ultra bei 6.649 Euro. Beide Mac-mini-Modelle haben Bluetooth 6, WiFi 7 und Ethernet mit 2,5 Gbps, aufrüstbar auf 10 Gbps. Der Mac mini M6 verarbeitet Prompts in LM Studio laut Apple 4,8-mal schneller als der Vorgänger mit M4-Chip. Der Mac Studio M5 Ultra ist laut Apple 4,3-mal schneller bei KI als die Vorgängergeneration. Der M6 hat erstmals neuronale Beschleuniger in jedem GPU-Kern. Der Neural Engine soll doppelt so stark sein wie beim Vorgänger. Der M6 lädt lokale Modelle über LM Studio fast fünfmal schneller als der M4 und 13,5-mal schneller als der M1. Der M5 Pro bietet Thunderbolt 5. Beide Mac-mini-Modelle unterstützen Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Der Mac Studio M5 Ultra hat eine Bandbreite von 1,2 TB/s, 50 Prozent mehr als die Vorgänger. Nvidia-Grafikkarten haben zwar mehr Bandbreite, aber weniger Speicher. Konkurrenten wie die DGX Spark oder AMD-Chips haben laut Artikel eine deutlich geringere Bandbreite. Ergänzt werde die Hardware durch Software: Apples Framework MLX und die Möglichkeit, mehrere Macs zu Clustern zu verbinden, etwa mit Exo Labs. Der günstigste Mac Studio M5 Ultra mit 96 GB kostet 6.649 Euro, die 256-GB-Version 11.049 Euro. Auch Alternativen wie die DGX Spark seien mit rund 6.000 Euro teuer. Lokale KI-Modelle seien zudem oft noch kleiner als die besten Cloud-Modelle, die Unterschiede schrumpften aber. Der Mac mini M6 kostet laut Artikel fast das Doppelte des Vorgängers, der Mac Studio wird schnell fünfstellig. Die Moderatoren diskutieren, warum die Hardware für Firmen interessant ist, aber Endnutzer benachteiligt werden. Sie thematisieren außerdem, dass Apple bei KI-Workflows für macOS hinterherhinkt und diesen Bereich an ChatGPT zu verlieren scheint. Abschließend fragen sie, ob das KI-Getrommel Teile der Stammkundschaft abschreckt.