Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Anthropic wirft Alibaba vor, in großem Umfang KI-Modelle unerlaubt kopiert zu haben. Der Vorwurf stützt sich auf einen Brief an den US-Kongress. Alibaba soll über fast 25.000 betrügerische Konten mehr als 28 Millionen Interaktionen mit dem KI-Modell Claude generiert haben. Ziel war die Extraktion von Fähigkeiten wie agentischem Denken und Softwareentwicklung. Die Angreifer setzten Verschleierungstechniken und Proxy-Netzwerke ein. Der Angriff erfolgte nach einer Warnung der Trump-Administration gegen KI-Diebstahl.
Worin sie sich unterscheiden
Umfang und Methode des VorwurfsDer Angriff dauerte vom 22. April bis zum 5. Juni und umfasste über 28,8 Millionen Interaktionen.12- Der Angriff umfasste fast 29 Millionen Zugriffe auf Claude.3
Forderungen von Anthropic- Anthropic fordert härtere Maßnahmen gegen chinesische Unternehmen, die Destillation einsetzen, sowie die gegenseitige Warnung von US-KI-Firmen vor Attacken und eine weitere Einschränkung des Zugangs Chinas zu KI-Chips.3
- Anthropic fordert eine Aktualisierung der Kartellgesetze für Informationsaustausch, verstärkte Exportkontrollen für Chips und direkte Sanktionen gegen chinesische Labore, die Destillationsangriffe durchführen.2
- Anthropic fordert eine Bestrafung Alibabas.1
Konflikt mit Nvidia und eigener Konflikt mit der US-Regierung- Anthropic verschärft den Konfrontationskurs zu Nvidia, das für eine Lockerung der Exportregeln wirbt.3
- Anthropic steckt selbst im Konflikt mit der US-Regierung, die die KI-Software 'Fable 5' vorläufig vom Markt nahm – wegen angeblicher Schwachstellen. Anthropic hält die Probleme für nicht schwerwiegend; Verhandlungen laufen.3
Reaktion des Marktes- Die Aktien von Alibaba fielen nach Bekanntwerden der Anschuldigung um über vier Prozent in Hongkong.2