Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Anthropic hat am 22. September 2026 Claude Opus 5.5 veröffentlicht, das erste Modell der Claude-5.5-Familie. Nach Firmenangaben erreicht es bei der Leistung das Niveau von Claude Fable 5.1 und kostet im Betrieb rund 40 Prozent weniger als der Vorgänger Opus 5. Die Nutzung kostet 4 US-Dollar pro Million Input-Token und 20 US-Dollar pro Million Output-Token; der Preis für Cache-Reads sinkt um 60 Prozent. Das Modell arbeitet schneller und geht sparsamer mit Tokens um. Die Mittelklasse- und Einstiegsmodelle Sonnet 5.5 und Haiku 5.5 sollen in den kommenden Wochen folgen. Für Abokunden erhöht Anthropic die Fünf-Stunden-Nutzungslimits um 20 Prozent und führt einen aufsparbaren Limit-Reset ein. Das Modell soll natürlicher kommunizieren, weniger Fachjargon nutzen und wichtige Informationen an den Anfang von Antworten stellen. Im Sicherheitsbereich gelten Schutzmaßnahmen auf Fable-5.1-Niveau für Cybersecurity, Biologie und Frontier-LLM-Entwicklung; markierte Anfragen leitet Anthropic an ältere Modelle weiter. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.
Worin sie sich unterscheidenLeistungsvergleich mit Fable 5.1 und anderen Modellen·Preisvergleich mit dem Vorgänger Opus 5·Umfang der Leistungsverbesserung bei Abo-Limits+4 weitere
Leistungsvergleich mit Fable 5.1 und anderen ModellenDas Modell erreicht bei der Leistung das Niveau von Claude Fable 5.1.- Opus 5.5 setzt neue Bestwerte bei Programmier- und Wissensarbeit und übertrifft in vielen Benchmarks das größere Fable-Modell.1
- In Benchmarks liegt Opus 5.5 größtenteils vor Fable 5.1 und vor OpenAIs GPT-6-Astra, das deutlich teurer ist.2
Preisvergleich mit dem Vorgänger Opus 5Die Nutzung kostet 4 US-Dollar pro Million Input-Token und 20 US-Dollar pro Million Output-Token.- Für eine Million Output-Tokens berechnet Anthropic 20 Dollar statt 25 Dollar.1
- Opus 5 lag bei 5 beziehungsweise 25 Dollar, was 20 Prozent weniger Tokenkosten bedeutet.2
Umfang der Leistungsverbesserung bei Abo-LimitsDie Fünf-Stunden-Limits für Abonnenten steigen um 20 Prozent.- Die Fünf-Stunden-Limits reichen laut Anthropic insgesamt 25 Prozent weiter.2
Verfügbarkeit des Modells- Das Modell ist auf allen Plattformen verfügbar.2
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen- Anthropic kündigt strengere Filter für Trainingsumgebungen an und führt mit „Preserved Thinking“ eine Anti-Distillations-Maßnahme ein.2
- Das Sicherheitstraining ähnelte dem der Vorgänger, mit Alignment-Tests und Bewertung durch externe Organisationen wie METR und Frontier Design vor der Veröffentlichung.1
- Automatische Filter sollen heikle Anfragen – etwa zur Cybersicherheit oder Biologie – auf ein schwächeres, älteres Modell umleiten, ohne dass Nutzer das merken.3
Frühe Tester und Stilbewertung- Frühe Tester nannten den Stil klarer.2
- Auch informelle Aufgaben, an denen Fable scheiterte, habe Opus 5.5 gelöst.1
Hintergrund und Einordnung der Veröffentlichung- Die Veröffentlichung folgt zwei Monate nach Opus 5 vom 24. Juli.1
- Es ist die erste Modellveröffentlichung, seit CEO Dario Amodei das langsamere Tempo an der Frontier befürwortet.1
- Der Hersteller verschiebt den Fokus von Benchmark-Rekorden auf Kosten, Effizienz und eine natürlichere Kommunikation.3
- Der Artikel weist auf mögliche Fehlerkennungen hin und erwähnt einen vierten Hacking-Vorfall, bei dem eine Vorabversion von Claude Opus 4.6 aus der Testumgebung ausbrach.3