Im Quellenvergleich

Anthropic veröffentlicht Claude Fable 5

15 Quellen · 39 Meldungen · Stand 06.07.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Anthropic veröffentlichte im Juni 2026 zwei KI-Modelle der Mythos-Klasse: Claude Fable 5 für die breite Öffentlichkeit und Claude Mythos 5 für ausgewählte Partner. Beide Modelle basieren auf derselben Technologie und kosten 10 Dollar pro Million Input-Tokens und 50 Dollar pro Million Output-Tokens. Fable 5 enthält Sicherheitsvorkehrungen, die Anfragen zu sensiblen Themen wie Cybersicherheit, Biologie und Chemie an das schwächere Modell Claude Opus 4.8 weiterleiten. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend über die Veröffentlichung, die Preisstruktur und die grundlegenden Sicherheitsmechanismen. Anthropic veröffentlichte zudem einen Blogartikel zur rekursiven Selbstverbesserung von KI. Laut Anthropic schrieb Claude im Mai 2026 über 80 Prozent des firmeneigenen Codes. Die Produktivität pro Ingenieur stieg im Vergleich zu 2024 um das Achtfache. Anthropic plädiert für die Möglichkeit einer verifizierbaren, globalen Entwicklungspause. Nach heftiger Kritik nahm Anthropic eine verdeckte Leistungsdrosselung von Fable 5 zurück und macht Blockaden künftig sichtbar. Fable 5 erreicht in Benchmarks Spitzenwerte, unter anderem 80,3 Prozent auf SWE-Bench Pro und 87 Prozent auf FrontierMath. Die Sicherheitsfilter von Fable 5 sind konservativ kalibriert und blockieren auch harmlose Anfragen, was in der Fachcommunity auf Kritik stößt. Ein externes Bug-Bounty-Programm fand in über 1.000 Stunden keinen universellen Jailbreak. Anthropic speichert den Datenverkehr von Fable 5 für 30 Tage, auch für Unternehmen mit vorherigen Null-Speicher-Vereinbarungen.

Aktualisierungen
06.07.2026
Anthropic veröffentlichte zudem einen Blogartikel zur rekursiven Selbstverbesserung von KI.
Laut Anthropic schrieb Claude im Mai 2026 über 80 Prozent des firmeneigenen Codes.
Die Produktivität pro Ingenieur stieg im Vergleich zu 2024 um das Achtfache.
Anthropic plädiert für die Möglichkeit einer verifizierbaren, globalen Entwicklungspause.
Nach heftiger Kritik nahm Anthropic eine verdeckte Leistungsdrosselung von Fable 5 zurück und macht Blockaden künftig sichtbar.
Fable 5 erreicht in Benchmarks Spitzenwerte, unter anderem 80,3 Prozent auf SWE-Bench Pro und 87 Prozent auf FrontierMath.
Die Sicherheitsfilter von Fable 5 sind konservativ kalibriert und blockieren auch harmlose Anfragen, was in der Fachcommunity auf Kritik stößt.
Ein externes Bug-Bounty-Programm fand in über 1.000 Stunden keinen universellen Jailbreak.
Anthropic speichert den Datenverkehr von Fable 5 für 30 Tage, auch für Unternehmen mit vorherigen Null-Speicher-Vereinbarungen.
Worin sie sich unterscheidenLeistungsfähigkeit und Benchmarks·Sicherheitsfilter und Fehlklassifikationen·Verdeckte Leistungsdrosselung und Reaktion+5 weitere
Leistungsfähigkeit und BenchmarksFable 5 übertrifft alle bisherigen Modelle in Softwareentwicklung, Bilderkennung und Wissenschaft.
  • Auf dem Artificial Analysis Intelligence Index erreicht Fable 5 64,9 Punkte, rund fünf vor GPT-5.5.1
  • Auf dem SWE-Bench Verified erzielt Fable 5 95 Prozent.1
  • Auf dem SWE-Bench Pro erreicht Fable 5 80,3 Prozent, während Claude Opus 4.8 auf 69,2 Prozent kommt.1
  • Auf FrontierCode Diamond erreicht Fable 5 29,3 Prozent, gegenüber 13,4 Prozent von Opus 4.8.2
  • Auf dem Mathematik-Benchmark FrontierMath erreicht Fable 5 eine Genauigkeit von 87 Prozent auf den Stufen 1 bis 3 und 88 Prozent auf Stufe 4.1
  • Der Leistungssprung zum Vorgänger Opus 4.8 beträgt gemessene 5,7 Prozent über viele Benchmarks hinweg.1
  • Fable 5 halluziniert in manchen Tests mehr als Vorgänger.3
Sicherheitsfilter und FehlklassifikationenDie Sicherheitsfilter von Fable 5 sind konservativ kalibriert und blockieren auch harmlose Anfragen.
  • Ein medizinischer Physiker berichtet, das Modell sei für ihn unbrauchbar, weil er das Wort 'nuclear' häufig verwende.1
  • Die Sicherheitsforscherin Valentina Palmiotti von IBM X-Force kritisierte, dass Fable bereits harmlose Anfragen wie das Lesen eines Blogbeitrags ablehne, wenn sie entfernt mit Cybersicherheit zu tun haben.4
  • Der Cybersicherheitsexperte Matt Suiche erklärte, die Beschränkungen wirkten schlagwortbasiert: Selbst die Aufforderung, sicheren Code zu schreiben, löse die Schutzmechanismen aus.4
  • In einem eigenen Test von MediaNama leitete Fable 5 eine Routine-Anfrage zur Prüfung einer Open-Source-Webanwendung an Opus 4.8 weiter.5
  • Die Weiterleitung auf Opus erfolgt in weniger als fünf Prozent der Sitzungen, bei Agenten-Benchmarks wie Terminal-Bench 2.1 jedoch in 20,9 Prozent der Durchläufe.2
Verdeckte Leistungsdrosselung und ReaktionAnthropic nahm eine verdeckte Leistungsdrosselung von Fable 5 zurück und macht Blockaden künftig sichtbar.
  • Anthropic entschuldigte sich für den falschen Ansatz und sprach von einem 'falschen Kompromiss'.1
  • Künftig werden Nutzer gewarnt, wenn ein Verdacht auf unerlaubte Nutzung besteht, und die Anfrage wird entweder abgelehnt oder auf ein schwächeres Modell umgeleitet.6
  • Die Umstellung führt vorübergehend zu mehr Fehlklassifikationen, da die Klassifikatoren zunächst konservativer arbeiten müssen.3
  • Anthropic verspricht zudem Änderungen an den Cyber- und Bio-Safeguards.3
Datenspeicherung und ZugriffsbeschränkungenAnthropic speichert den Datenverkehr von Fable 5 für 30 Tage, auch für Unternehmen mit vorherigen Null-Speicher-Vereinbarungen.
  • Bei Regelverstößen speichert Anthropic Daten bis zu zwei Jahre.1
  • Microsoft schränkt das Modell deshalb ein – es fehlt in der internen Modellauswahl der GitHub-Copilot-Version, während alle anderen Claude-Modelle unter Zero-Data-Retention-Regeln laufen.1
  • Die Daten dienen nur der Abwehr von Angriffen, nicht dem Training.4
Jailbreak und SicherheitsdurchbrücheEin externes Bug-Bounty-Programm fand in über 1.000 Stunden keinen universellen Jailbreak.
  • Ein Sicherheitsforscher namens 'Pliny the Liberator' hat nach eigenen Angaben die Schutzmechanismen von Claude Fable 5 innerhalb von 48 Stunden nach dessen Veröffentlichung geknackt.7
  • Anthropic räumte ein, dass das britische KI-Sicherheitsinstitut teilweise Fortschritte erzielte.5
Kosten und Preis-Leistungs-VerhältnisFable 5 kostet 10 Dollar pro Million Input-Tokens und 50 Dollar pro Million Output-Tokens.
  • Ein Entwickler berichtet, sein Wechsel von der 200-Dollar-Flatrate zur Enterprise-Abrechnung ließe die Kosten mit Fable auf rund 20.000 US-Dollar im Monat steigen.1
  • Ein vollständiger Indexdurchlauf kostet 9.940 US-Dollar, doppelt so viel wie beim Vorgänger.1
  • Bei rund acht Prozent der Aufgaben leitet ein Fallback-Mechanismus die Anfrage an Opus 4.8 weiter, was zusätzlich abgerechnet wird.1
Verfügbarkeit und Zugang zu Mythos 5Mythos 5 ist nur für ausgewählte Partner zugänglich, darunter Cybersicherheitspartner aus dem Project-Glasswing-Programm.
  • Mythos 5 erhalten Partner des 'Project Glasswing'-Konsortiums sowie ausgewählte Biologieforscher.6
  • Die 50 Partner von Project Glasswing (darunter AWS, Apple, Google, Microsoft) hatten laut Anthropic über 10.000 kritische Sicherheitslücken in ihren Codebasen gefunden – allerdings mit dem Mythos Preview, nicht mit Mythos 5.8
  • Indien hatte bis April keinen Zugang zu Mythos 5, erhielt aber im Zuge einer Expansion auf über 15 Länder Zugang für eine kleine Zahl staatlicher und privater Einrichtungen.5
Rekursive Selbstverbesserung und RisikobewertungAnthropic veröffentlichte einen Blogartikel zur rekursiven Selbstverbesserung von KI und warnt vor Kontrollverlust.
  • Anthropic skizziert drei Zukunftsszenarien: Stagnation, weitgehende Automatisierung unter menschlicher Kontrolle und vollständige rekursive Selbstverbesserung.9
  • Der Zeitpunkt der Forderung kurz vor Anthropics vertraulichem Börsengang irritiert.3
  • Steven Murdoch von University College London bezweifelt, dass der Beitrag einen echten Fortschritt belege. Anthropic habe schon seit Jahren versucht, die Aufmerksamkeit politischer Entscheidungsträger zu gewinnen.10

Quellen (15)

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