Im Quellenvergleich

Anthropic verbrennt Bücher für KI

2 Quellen · 3 Meldungen · Stand 01.08.2026

Alle Inhalte werden von KI erstellt. Dieser Überblick fasst zusammen, worin sich mehrere Quellen einig sind und worin sie sich unterscheiden — die Bewertung bleibt dir überlassen.

Im Quellenvergleich

Worin die Quellen übereinstimmen

Anthropic startete 2024 das interne Projekt „Project Panama“, um Bücher für das KI-Training zu beschaffen. Das Unternehmen kaufte Millionen gedruckte Bücher, schnitt die Buchrücken ab, scannte die Seiten mit Industriegeräten und schickte das Altpapier zur Wiederverwertung. Ziel war es, eine physische Kopie legal zu erwerben, sie zu digitalisieren und die Papierausgabe zu vernichten, um nur eine digitale Kopie zu besitzen. Ein Richter erkannte das Training von KI-Modellen auf diesen Büchern als „fair use“ an, da es transformativ sei. Auch die Digitalisierung legal gekaufter Bücher, die anschließend vernichtet wurden, sei fair use. Allerdings lehnte das Gericht „fair use“ für den Aufbau einer zentralen Bibliothek aus illegal heruntergeladenen Büchern ab. Anthropic einigte sich darauf, 1,5 Milliarden Dollar für etwa 482.000 Werke aus Piratenquellen zu zahlen. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend.

Worin sie sich unterscheidenBewertung der Vernichtung physischer Bücher·Gesellschaftliche Bewertung der Vernichtung seltener Bücher·Reaktion von Anthropic und Zoom Books auf die Vorwürfe+1 weitere
Bewertung der Vernichtung physischer Bücher
  • Die Vernichtung einer seltenen, ungenutzten Buchkopie bringe der Weltkultur weniger Nutzen als die Aufnahme in das Wissen einer KI, die von Millionen Menschen genutzt werde.1
  • Die Zerstörung von Massenware sei zwar unschön, aber akzeptabel, bei Unikaten sei sie jedoch „horrific“.2
  • Manche Händler verkaufen Bücher ohnehin, um Illustrationen einzeln zu veräußern – eine Praxis, die Kollegen „abstoßend“ finden.2
Gesellschaftliche Bewertung der Vernichtung seltener Bücher
  • Die Empörung im englischsprachigen Twitter über den Kauf und die Vernichtung seltener Bücher durch KI-Unternehmen wird in Frage gestellt.1
  • Australische Antiquariate schlagen Alarm über die „grauenhafte“ Zerstörung seltener Titel zur Speisung von KI.2
Reaktion von Anthropic und Zoom Books auf die Vorwürfe
  • Anthropic gibt an, nie bei Zoom Books gekauft zu haben, aber Bücherbeschaffung sei branchenüblich; man kaufe auf normalen Märkten und zerstöre keine seltenen Bücher.2
  • Zoom Books bestreitet, Bücher zu digitalisieren, und verweist auf Vertraulichkeit.2
Forderung nach einem Gesetz zur Pflichtabgabe digitaler Kopien
  • Gewünscht wird ein Gesetz zur Pflichtabgabe digitaler Kopien an eine Weltbibliothek.1

Quellen (2)

Vollständige Übersicht mit allen Meldungen öffnen →