Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Ein US-Bundesgericht hat einen Vergleich zwischen Anthropic und Autoren über 1,5 Milliarden US-Dollar genehmigt. Das KI-Unternehmen entschädigt damit Urheber, deren Werke es ohne Erlaubnis zum Training seiner KI-Modelle genutzt hatte. Die Zahlung beträgt etwa 3.000 Dollar pro Werk. Das Gericht entschied, dass das Training von KI-Modellen mit urheberrechtlich geschütztem Text als faire Nutzung (Fair Use) gilt, der Erwerb von Büchern von Piratenseiten jedoch illegal war. Die Quellen berichten weitgehend übereinstimmend. Der Vergleich gilt als die höchste Entschädigungssumme in einer US-Urheberrechtsklage. Einige Autoren und Verlage haben sich von dem Vergleich ausgeschlossen und klagen separat. Mehr als 91 Prozent der Berechtigten haben ihren Anteil beantragt. Die Klage war im August 2024 von drei Autoren eingereicht worden. Da es sich um einen Vergleich und kein Urteil handelt, schafft die Fair-Use-Entscheidung keine bindende Rechtsprechung für andere KI-Unternehmen. Die Richterin kürzte die Anwaltsgebühren von geforderten 12,5 Prozent auf unter 7 Prozent des Vergleichsfonds, etwa 101 Millionen Dollar. Nur 350 Autoren lehnten den Vergleich ab. Der Verlag Bloomsbury, der unter anderem die Harry-Potter-Reihe veröffentlicht, erhält eine Millionenentschädigung aus dem Vergleich. Anthropic muss die illegal heruntergeladenen Dateien vernichten.
Aktualisierungen
21.07.2026
14:08Der Vergleich gilt als die höchste Entschädigungssumme in einer US-Urheberrechtsklage.
Einige Autoren und Verlage haben sich von dem Vergleich ausgeschlossen und klagen separat.
16:07Mehr als 91 Prozent der Berechtigten haben ihren Anteil beantragt.
Die Klage war im August 2024 von drei Autoren eingereicht worden.
Da es sich um einen Vergleich und kein Urteil handelt, schafft die Fair-Use-Entscheidung keine bindende Rechtsprechung für andere KI-Unternehmen.
18:07Die Richterin kürzte die Anwaltsgebühren von geforderten 12,5 Prozent auf unter 7 Prozent des Vergleichsfonds, etwa 101 Millionen Dollar.
Nur 350 Autoren lehnten den Vergleich ab.
22.07.2026
14:10Der Verlag Bloomsbury, der unter anderem die Harry-Potter-Reihe veröffentlicht, erhält eine Millionenentschädigung aus dem Vergleich.
20:08Anthropic muss die illegal heruntergeladenen Dateien vernichten.
Worin sie sich unterscheidenAnzahl der betroffenen Werke·Hintergrund der illegalen Datensammlung·Richterliche Zuständigkeit+1 weitere
Anzahl der betroffenen WerkeDie Zahlung betrifft schätzungsweise 500.000 Werke.12- Die Zahlung betrifft rund 482.000 Werke.3
- Die Zahlung betrifft rund 482.460 Werke.4
Hintergrund der illegalen Datensammlung- Ein Paper von Anthropic-Angestellten aus Dezember 2021 zeigte, dass 32 Prozent eines Trainingsdatensatzes aus „internet books“ bestand, einem Codewort für illegal geladene Bücher.5
- Anthropic lud zwischen 2021 und 2022 Bücher aus den Piraterie-Datenbanken LibGen und PiLiMi herunter.4
- Im Zuge des Verfahrens wurde das Geheimprojekt „Project Panama“ bekannt, bei dem Anthropic Millionen physischer Bücher kaufte, digitalisierte und vernichtete, um Trainingsmaterial zu gewinnen.6
Richterliche ZuständigkeitRichterin Araceli Martínez-Olguín genehmigte den Vergleich.572- Richter Alsup genehmigte den Vergleich.1
Bewertung der VergleichssummeDie Richterin wies die Einwände zurück, dass die Summe zu niedrig sei.27- Die Anwaltskanzlei der Kläger spricht von der „höchsten Entschädigungssumme, die je in einem Urheberrechtsverfahren zugesprochen wurde“.5
- Der Anwalt der Kläger sprach von einem historischen Vergleich.8
- Einige Kläger lehnten die Zahlung ab, da sie die Summe für zu niedrig halten.6
Früher genannt, aktuell nicht mehr getragen (2)
Höhe der VergleichssummeDie Vergleichssumme beträgt 1,5 Milliarden US-Dollar.- Die Summe beträgt 15 Milliarden US-Dollar (etwa 2400 Milliarden Yen).8
— von den aktuellen Quellen nicht mehr getragen (zuerst 21.07.2026) Beteiligung der BetroffenenMehr als 91 Prozent der Berechtigten haben ihren Anteil beantragt.- Etwa 95 Prozent der Klasse erhielten Benachrichtigungen.7
- Etwa 91 Prozent der 482.000 betroffenen Werke wurden angemeldet.3
— von den aktuellen Quellen nicht mehr getragen (zuerst 21.07.2026)