Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Anthropic gewährt im Rahmen seines Projekts „Project Glasswing“ einer wachsenden Zahl von Organisationen Zugang zu seinem KI-Modell Claude Mythos Preview, das Sicherheitslücken in Software aufspürt. Die EU-Cybersicherheitsagentur ENISA soll als erste EU-Behörde Zugriff erhalten; die Bedingungen werden noch verhandelt. Japanische Behörden und Unternehmen wie Hitachi haben ebenfalls Zugang erhalten. Das Modell wird wegen Missbrauchsrisiken nicht öffentlich angeboten. Anthropic weitet das Programm auf rund 150 Organisationen in über 15 Ländern aus. Die neuen Partner betreiben kritische Infrastruktur in Bereichen wie Energie, Wasser, Gesundheit und Kommunikation. Das Unternehmen hat zudem das Produkt Claude Security veröffentlicht, um den Fokus von der Fehlersuche auf das Schließen der Lücken zu verlagern. Die japanische Regierung verhandelt auch mit Google, Microsoft und OpenAI über Zugriffsrechte auf deren KI-Modelle.
Aktualisierungen
06.07.2026
Anthropic weitet das Programm auf rund 150 Organisationen in über 15 Ländern aus.
Die neuen Partner betreiben kritische Infrastruktur in Bereichen wie Energie, Wasser, Gesundheit und Kommunikation.
Das Unternehmen hat zudem das Produkt Claude Security veröffentlicht, um den Fokus von der Fehlersuche auf das Schließen der Lücken zu verlagern.
Die japanische Regierung verhandelt auch mit Google, Microsoft und OpenAI über Zugriffsrechte auf deren KI-Modelle.
Worin sie sich unterscheidenAnzahl der Organisationen im Project Glasswing·Zeitpunkt der Zugangsvereinbarung mit ENISA·Anzahl der gefundenen Sicherheitslücken+9 weitere
Anzahl der Organisationen im Project GlasswingDas Projekt umfasst rund 150 Organisationen.- Das Projekt umfasst rund 200 Unternehmen.1
Zeitpunkt der Zugangsvereinbarung mit ENISA- Die Entscheidung fiel nach mehreren Wochen Gesprächen und einem Besuch europäischer Beamter in San Francisco.2
- Vertreter reisten vergangene Woche nach San Francisco.3
Anzahl der gefundenen Sicherheitslücken- Die ersten 50 Partner fanden mit dem Modell über 10.000 schwerwiegende Sicherheitslücken.4
- Mythos habe seit April über 10.000 Zero-Day-Lücken in Betriebssystemen und Browsern gefunden.3
Zugang für japanische Finanzinstitute- Japanische Finanzinstitute, namentlich die drei Großbanken MUFG, Sumitomo Mitsui und Mizuho, erhielten Zugriff.1
Rolle von NEC im Zusammenhang mit Anthropic- NEC kündigte am 5. April eine strategische Partnerschaft mit Anthropic an; Details nannte das Unternehmen nicht.1
Zugang für HitachiHitachi erhält Zugriff auf Claude Mythos Preview für technische Tests zur Sicherheit sozialer Infrastruktur.- Der Vertrag wurde am 4. Juni unterzeichnet; der Zugang wird nur für kurze Zeit gewährt, auch für Tochterfirmen wie Hitachi Energy.1
- Hitachi könnte damit dem Rivalen NEC zuvorkommen, der ebenfalls eine strategische Partnerschaft mit Anthropic anstrebt.1
Zugang für weitere Organisationen- Einrichtungen in Deutschland, der Schweiz, Indien, Japan und Südkorea sowie Samsung, SK Hynix, Swift und die NATO sollen Zugriff erhalten.3
Zugang für OpenAI, Google und Microsoft- Die japanische Regierung verhandelt mit Google, Microsoft und OpenAI über Zugriffsrechte auf deren KI-Modelle.1
Einbindung in japanische Cybersicherheitsprojekte- Japan will Mythos in sein Cybersicherheitspaket „Project YATA-Shield“ einbinden.1
- Japan erhält über das Unternehmen TCo und das Projekt „YATA-Shield“ Zugang zu Mythos.1
Bewertung der Motive von Anthropic- Die Branche diskutiert, ob es sich um PR vor einem Börsengang oder um Sicherheitsvorbereitung handelt.3
Zugang für OpenAI zu EU-Institutionen- OpenAI hatte bereits Mitte Mai 2026 europäischen Partnern Zugang zu einer Variante seines Modells GPT-5.5 gewährt, darunter auch dem KI-Büro der Kommission.2
Rechtlicher Hintergrund der EU-Öffnung- Die Öffnung erfolgt zwei Monate bevor die EU-Kommission ab dem 2. August 2026 rechtlich die Herausgabe von Modellen verlangen kann (Artikel 88 des AI Act).2