Im Quellenvergleich
Worin die Quellen übereinstimmen
Anthropic gewährt im Rahmen seines Projekts „Project Glasswing“ einer wachsenden Zahl von Organisationen Zugang zu seinem KI-Modell Claude Mythos Preview, das Sicherheitslücken in Software aufspürt. Die EU-Cybersicherheitsagentur ENISA soll als erste EU-Behörde Zugriff erhalten; die Bedingungen werden noch verhandelt. Japanische Behörden und Unternehmen wie Hitachi haben ebenfalls Zugang erhalten. Das Modell wird wegen Missbrauchsrisiken nicht öffentlich angeboten.
Worin sie sich unterscheiden
Anzahl der Organisationen im Project Glasswing- Rund 150 neue Organisationen aus über 15 Ländern erhalten Zugang.1
- Das Projekt soll auf 150 Organisationen wachsen.2
- Rund 200 Unternehmen beteiligen sich an Project Glasswing.3
Zeitpunkt der Zugangsvereinbarung mit ENISA- Anthropic hat der ENISA Zugang angeboten; die Entscheidung fiel nach mehreren Wochen Gesprächen und einem Besuch europäischer Beamter in San Francisco.4
- Ein ENISA-Sprecher bestätigte Gespräche, betonte aber, dass die Bedingungen noch verhandelt werden.5
Anzahl der gefundenen Sicherheitslücken- Bereits die ersten 50 Partner fanden mit dem Modell über 10.000 schwerwiegende Sicherheitslücken.1
- Mythos habe seit April über 10.000 Zero-Day-Lücken in Betriebssystemen und Browsern gefunden.2
Zugang für japanische Finanzinstitute- Japanische Finanzinstitute erhielten Zugriff, namentlich die drei Großbanken MUFG, Sumitomo Mitsui und Mizuho.6
Rolle von NEC im Zusammenhang mit Anthropic- NEC kündigte am 5. April ebenfalls eine strategische Partnerschaft mit Anthropic an; Details nannte das Unternehmen nicht.3
Zugang für Hitachi- Hitachi hat einen Vertrag mit Anthropic unterzeichnet und erhält Zugriff auf Claude Mythos Preview für technische Tests zur Sicherheit sozialer Infrastruktur.7
- Hitachi könnte damit dem Rivalen NEC zuvorkommen, der ebenfalls eine strategische Partnerschaft mit Anthropic anstrebt.3
Zugang für weitere Organisationen- Auch Einrichtungen in Deutschland, der Schweiz, Indien, Japan und Südkorea sowie Samsung, SK Hynix, Swift und die NATO sollen Zugriff erhalten.2
Zugang für OpenAI, Google und Microsoft- Die japanische Regierung verhandelt auch mit Google, Microsoft und OpenAI über Zugriffsrechte.6
Einbindung in japanische Cybersicherheitsprojekte- Japan will Mythos in sein Cybersicherheitspaket „Project YATA-Shield“ einbinden, um Schwachstellen zu finden.6
- Japan erhält über das Unternehmen TCo und das Projekt „YATA-Shield“ Zugang zu Mythos.6
Bewertung der Motive von Anthropic- Die Branche diskutiert, ob es sich um PR vor einem Börsengang oder um Sicherheitsvorbereitung handelt.2